Willkommen!

Wupperpostille klingt nach Lokalnachrichten, manchmal geht es hier auch um regionales Klein-Klein. Sonst aber eher um geneigten Austausch mit euch, die ihr selbst bewegt seit von dem Leben, wie es nun einmal ist. Um Glaube, Vertrauen, Menschlichkeit, Mitgefühl, Philosophie, Alltagskram.

Darum, mir bei aller Breite,Tiefe und zeitweisen Schwere des Lebens das lachen zu bewahren.

Mehr von mir gibt es beim Wassertiger nebenan.

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10 Liter weiße Farbe

Wer bin ich? Eine große Frage meiner Jugend. Mit dem, der ich war, mochte ich nicht wirklich Freundschaft schließen. Also hielt ich mich an meine so genannten Vorbilder und bin natürlich damit stets gescheitert. Heute, so um die fast 4 Jahrzehnte später, kann ich darüber milde lächeln, kam ich doch mit den Jahren nicht an mir vorbei, wie ich wirklich war.

„Wenn ich nichts anderes sein kann, dann mach ich eben Spuren!“
So kam ich einst zum bloggen 🙂

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Isser jetzt anders als Didl?

Nach dem letzten Eintrag beim Wassertiger bezüglich meiner Eindrücke vom letzten Discounter-Besuch wurde verstärkt eine Lanze für die Ekade-Märkte gebrochen, was Freundlichkeit angeht.  Was mir ein Grinsen in`s Gesicht treibt, erinnere ich mich doch an eine kleine Episode, die vielleicht so zwei Jahre zurück liegt und nichts mit den dort Angestellten zu tun hat.

Unser nächstbester Ekade-Markt ist eingebettet in ein Einkauf-Zentrum. Dort gibt es fast nur Laufkundschaft, also viele Kunden mit wenig Waren. Und eng ist es dort auch, sehr eng gerade im Kassenbereich, wenn man nach vollbrachter Tat sein Zeug verstauen möchte.

Gerne suche ich mir hierfür mangels Packtisch eine leere Kasse aus. Die gibt es aber an diesem Tag nicht und so stehe ich an einem Leergut-Automaten (dort lädt eine kleine Ablage zum abstellen der Tasche ein) und packe meine Habseligkeiten in den Rucksack. Kommt ein altes Mütterlein und fordert sofortigen freien Zugang zum Automaten. Ich entgegne ihr, sie möge doch bitte einen Moment warten, gleich wäre ich soweit. Das ist ja wohl die Höhe… tönt es in mein Ohr. Was ich mir einbilden würde und so weiter. Woraufhin ich immer noch so freundlich wie mir möglich sage, dass sie nun warten möge, bis sie an der Reihe wäre. Dann kam er, dieser Satz.

Sagen Sie mal, sind sie eigentlich verheiratet?
??!

Mir schwillt der Hals an, weil ich ahne, worauf die Alte hinaus will. Wer nimmt denn wohl so was wie mich, will sie mir suggerieren. Ego und Macho in Reinkultur oder so. Vielleicht erinnere ich sie auch an irgend einen Verflossenen, was mir in dem Moment allerdings wurscht ist. Also entscheide ich mich dafür, sie zu füttern, zu bestärken in ihrem Bild von mir.

Das geht Sie, mit Verlaub, einen feuchten Scheiß an.

Wenn schon, denn schon. Der Rucksack ist eh mittlerweile gepackt und raus geht es …

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4 … den Spalt finden

Ein sehr interessantes Projekt und genau mein Thema. Wie gehe ich durch meinen Tag, ohne mich in Trivialitäten, Kleinkram, Tagesroutine, nutzlosem Geschwätz und einem zu viel an Ratio zu verlieren ?

Lesenswert !

100TageEchtzeitTest

4

Plötzlich wird es schwer – der Smog der Alltäglichkeit droht zuzuschlagen.

Das Ende der freien Tage will mir den Blick auf das Wesentliche vernebeln.

Ein Großteil meiner (Lebens-)Zeit wird vorbestimmt von allerlei, was zu tun meine berufliche Tätigkeit verlangt …

aber dadurch auch von der magnetischen Kraft der monoton anmutenden Eintönigkeit des Alltags.

Den Tag über umkreisen meine Gedanken den Begriff Alltag.

Auf Wikipedia kann man nachlesen, dass der Alltag  durch sich wiederholende Muster von Arbeit, Arbeitswegen, Konsum u. a. geprägt ist und dass diese gewohnheitsmäßigen Abläufe zum zivilisierten Menschen gehören.

So ist der Alltag also dem Menschen eigentümlich, sobald sich dieser in Gemeinschaften zusammentut.

Er umfasst ein „All-“ des menschlichen Daseins, nämlich das All jeden Tages in seiner geordneten Struktur.

Und durch dieses Gefüge, welches den Zeitablauf prägt, wird Kommunikation im weitesten Sinne erst möglich.

So verstanden ist der Alltag auch für meine 100 Tage wichtig.

Völlig losgelöst…

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