Karfreitag

Nach den vergangenen Monaten freue ich mich dieses Jahr auf das Osterfest. Auferstehung, Erneuerung. Die Zeit lädt ein, mir bewusst zu machen, wo ich hin möchte, in der nächsten Zeit, lädt ein, das auch aufzuschreiben. Für mich, nicht für irgendeine Therapie. Wenn ich jemanden finde, der mir dabei helfen kann, dort hin zu kommen, um so besser. Ansonsten verlasse ich mich auf die mir bekannten und vertrauten Wege – Glaube und Selbsthilfe.

Ein kleines Ziel schon ist es, dass – sagen wir mal in 10 Jahren oder so – sich die Falten von Mund- und Augenwinkeln beim Grinsen an den Ohren gegenseitig besuchen kommen. Fühle mich auf einem guten Weg … meint auch der Spiegel.

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Genau mein Humor

Es gibt eine Diagnose und eine Medikation. Ein Teil des Krankheitsbildes sind massive Schlafstörungen, seit langen Jahren schon. Diese Medikation, nun, „Sachkundige“ im Freundeskreis bezeichnete sie als vergleichsweise harmlos, ok. Für mich ist sie eine Übergangslösung, bis diverse Nervenenden wieder zusammengefunden haben. Das derzeit kleinere Übel, sozusagen.

Diese Tabletten also lassen sich teilen, weil – eine Ganze lässt mich am Morgen schwer hochkommen. Wohin also mit dem aufzubewahrenden Rest? Mir fällt eine kleine Dragee-Dose aus Blech ein, die irgendwo noch herum liegt. Da waren mal so Pfefferminzdinger drin, so`n Retro-Teil mit einem bunten Deckel, den ich mir als ausgewiesener Nicht-Augenmensch noch nie so genau angeschaut habe. Jetzt, im Zuge der erneuten Sinn-Stiftung des Behältnisses werfe ich mal einen genaueren Blick darauf.

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Mehr Symbolik geht kaum noch,
genau mein Humor.

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