Wieder Sonntag

So heißen schon etliche Einträge hier, etwas einfallslos, aber sei’s drum. Meine Stimmung ist angesichts der Umstände eher gedämpft, positiv wirkt der gestrige Abend nach, Stunden, in denen Worte Gesichter bekamen, die Menschen dahinter aus der virtuellen Welt auftauchten.

Gleich beginnt der Tag mit Fassadenputz und den obligatorischen Übungen, zu denen ich mich manchmal überreden darf, was aber nicht lange dauert, vertreiben sie doch die trübe Stimmung, schaffen Erdung und Bewusstsein. Verbinden mich mit mir selbst und mit meinem Schöpfer.

Danke an der Stelle für das passende Bild, liebe N. 🙂

Und … Sonntag ist.

🐟

Ohrwurm jetzt

Fundstück – der Sound wird mich durch die letzten Stunden hier begleiten. Jugendsünden werden wach – dass es die überhaupt noch gibt. Altdamen- und Herrengezappel pur, aber sehr gut!

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Wenn schon Montag, dann richtig

Und – wie geht ein richtiger Montag? Genau, am besten mit einem Wutanfall starten, das bringt Adrenalin, den Wachmacher Nummer eins. Mit Katzenkindern ist das vergleichsweise einfach, wenn gerade zum xtem Male eine Lampe demoliert wird. Ab in die Tonne damit, die Kleene böse angucken … und feststellen, dass das gar nicht geht, mit dem böse gucken, zumindest nicht sehr glaubwürdig.

Ok, Montag eben.

Passend zur Grundstimmung …

Fundstück

Der einzige ehrliche Mensch auf der Welt. Ist das lange her … Stichwort Selbstüberschätzung und so. Ein Lied für alle von-sich selbst-sehr-Überzeugten …

„Ich veredele die Wirklichkeit
Aber mach das mal einem andern klar“

Bei den Zeilen muss ich grinsen – wenn ich an so manche Selbsteinschätzung in jungen Jahren denke. Früher, früher konnte Kunze auch noch Musik …  ja, das ist ein Vierteljahrhundert alt und immer noch aktuell.

Ich bin der einzige ehrliche Mensch auf der Welt
Ich habe Angst I’m Dunkeln und tanze nie
Ich veredele die Wirklichkeit
Aber mach das mal einem andern klar
Ich bin der einzige ehrliche Mensch auf der Welt
Ich habe meine Zweifel an der Demokratie
Dämlichkeit als Preis der Freiheit
Den Griechen nach! Den Griechen nach!
Ich bin der einzige ehrliche Mensch auf der Welt
Ich übernehme die Sowjetunion
Ich reise unter falschen Namen:
Alfred Tutein und Odradek
Rhythmische Opfer
Rhythmische Opfer
Rhythmische Opfer
Rhythmische Opfer
Ich bin der einzige ehrliche Mensch auf der Welt
Ich bete I’m Flugzeug ich schreie auf Klippen
Ich kann mir kein Träume merken
I’m Wartezimmer will ich mit dem Kopf durch die Wand
(Mit dem Kopf durch die Wand
Mit dem Kopf durch die Wand
Mit dem Kopf durch die Wand
Mit dem Kopf durch die Wand)
Ich bin der einzige ehrliche Mensch auf der Welt
Mein ist der Glaube an die Inspiration
Mein ist das Verhängnis der Größe
Mein ist der langsame Pfeil der Schönheit
Die Kunst macht dem Denker das Herz schwer

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Schlaflos

Am frühen Samstag werde ich bereits um kurz vor Fünf wach. Kreisende Gedanken und eine verkuschelte Katze lassen mich das Licht anmachen und kurz darauf aufstehen. Was da so kreist? Immer das Gleiche, Familie & Arbeit. Reihenfolge austauschbar. Jetzt im Moment kann ich nichts lösen, also lasse ich es gut sein. Sein lassen kann ich gut, im Sinne von nichts tun, wenn mir nichts anderes übrig bleibt. GUT sein lassen ist die Königsklasse in dieser Disziplin.

Schlaflosigkeit, engl. Insomniac, Moment mal, da war doch noch was …richtig, einer zum wach werden, ein kleines Highlight der ansonsten eher trüben 90er, mein Jahrzehnt der Irrtümer, der Illusionen, meines ganz persönlichen Armageddons.

Na dann, Weckruf an 🙂

Fundstücke am Rande – Schattenwürfe…

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Kann man so gerade noch gelten lassen

Halb Zwölf am Sonntag Vormittag geht so eben noch als Sonntag Morgen durch, finde ich . Und sonst so? Gestern feierten wir den 80sten Geburtstag eines AA-Freundes mit, ein sehr bewegter, bewegender Nachmittag in großer Gesellschaft. Danke dafür.

Von wegen Rituale:
Eine gute Doku zum Thema findet sich hier:
https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/die-macht-von-ritualen-102.html

Na dann 🙂

Uns allen einen guten Sonntag!

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Ohne besonderen Anlass

Weil ein Beitrag nun mal einen Titel braucht. Es ist Sonntag, wieder einmal. Mir geht es gut, jetzt. Die Zeiträume der Befindlichkeits-Beschreibung halte ich bewusst kurz, weil sich die Qualität öfter mal ändert. Was nicht ausschließt, dass es mir auch noch in Tagen oder Wochen gut geht, gut gegangen ist. Vielleicht ist es eine Art Aberglaube – dass Gutes nicht betont werden sollte, weil es einem scheuen Reh gleicht. Kann schon sein.

Und so pflegen wir unseren Sonntag hier, mit Brunch und langhälsigen Katzen um uns her. Vom Sommer dagegen bleibt ein Restgefühl beim Frühsport in der gut geheizten Wohnung, während sich da draußen der November breit macht. Dieser Monat, von dem Viele sagen, dass sie ihn nicht brauchen. Ich mag ihn, allein schon, weil eine Menge mir an`s Herz gewachsener Menschen in diesem Monat ihren Geburtstag feiern. Auch das typische November-Wetter geht in Ordnung, ich mag manchmal auch Regen und Nebel.

Wie auch immer …

… und, nicht zu vergessen:

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