Vor dem Fest

Das Arbeitsjahr ist für mich vorbei, heute ist der erste, „freie“ Tag. Mal davon abgesehen, was ich alles für Pläne habe, was noch alles besorgt oder erledigt werden möchte. Druck auf dem Kopf, während ich still sitze und nachspüre. Kein gutes Zeichen am Morgen.

Was hilft, ist Musik. Radio – Swiss Classic zum Beispiel. Ein staatlicher, nicht kommerzieller Sender ohne Werbung, ohne viel Gequatsche, dafür mit echt guter Musik für den Hintergrund. Oder für den Vordergrund 🙂 Für mich jedenfalls immer wieder überraschend, wie Musik auf mich wirken kann. Auch eben Klassik – hätte ich mir vor 10 Jahren noch nicht vorstellen können.

http://www.radioswissclassic.ch/en

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Eines Tages …

…werde ich dich in Stücke schneiden.

So heißt es in dem einzigen, verzerrt gesprochenen Satz in dem Song. Wikipedia zufolge meinte Roger Waters damit einen ihm vermutlich nicht ganz so sympathischen Rundfunkmoderator …

Ein jeder kann sich das seine in diesen Satz hinein interpretieren. Ja, mir ist durchaus bewusst, dass der eine oder andere Leser nun ein wenig zurück schreckt, ist ja schließlich Adventszeit. Keine Sorge, ich beabsichtige niemanden zu filetieren, kein Familienmitglied, nicht meinen Lieblingskollegen, nicht meinen Nachbarn und auch keine hoch gestellte Persönlichkeit. Die einen sind mir teuer, die anderen sind es mir nicht wert – nicht, weil ich ein solcher Pazifist bin, sondern weil ich mich nicht vor meinem Schöpfer diesbezüglich verantworten mag.  Außerdem kann ich sie ja auch nicht alle … ok, ich führe das jetzt nicht weiter aus …

Nein, es ist niemand um mich herum, es ist in mir…
Und – es geht um mehr als um`s satt werden.

In dem Sinne – eine friedliche Adventszeit uns allen.

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Kein Zustand …

…ohne einen passenden Titel.

Eskapismus – ein interessanter Begriff.

Realitätsflucht also. Das passt. Passte. Selbst heute würde ich mir manchmal gerne ein Loch graben und zumindest für eine Weile darin verschwinden. Mache ich auch manchmal – dass ich nicht zu lange darin verweile, dafür sorgen neben Familie und Beruf auch das Blogland schon 🙂 Früher habe ich nachgeholfen, chemisch. Da strengt das Löcher-graben nicht so an … nur mit dem raus kommen wird es schwierig, wenn man dann noch vergesslich dabei ist, was das aufhören mit der chemischen Nachhilfe betrifft.

Wie komme ich also zum Eskapismus? Über die Musik, beim suchen. Eloy zum Beispiel, die werden damit in Verbindung gebracht. Erinnert sich noch jemand?

Und heute? Lässt sich auch mit der Musik der 70er beschreiben, wenn ich schon gerade mal dort bin…

There’s no way out of here, when you come in you’re in for good ….

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Nachtrag: Gerade ist mir eingefallen, dass ich tatsächlich ein Album von Eloy hatte, so mit 17 … hier ein Auszug. Ist das lange her…

 

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Die Uhr an meinem Bett …

… zeigt in der Tat immer noch Sommerzeit, auch, wenn draußen noch kein Schnee liegt. Das Jahr ist alt, die Tage werden immer kürzer. Zeit für Rückschau, Zeit zum inne halten.

Das war vor 33 Jahren auch nicht anders – auch, wenn das nicht ihr bester Song gewesen ist, mag ich ihn doch immer noch sehr.

Ulla Meinecke …

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Fundstück

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Musik zur Stimmung … hier sitzend, mit dem Fuß wippend und die Gedanken treiben lassend, während der Kopf immer leerer wird.

Wochenende.

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I woke riding on a falling moon
Turned my heart and my pillow blue

Tried to make peace between the new and old

Tried so hard to leave my shadow
One of these days will realize

The darkest shadow falls from the clearest skies

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