20.819

Tage, heute.
Fast eine halbe Million Stunden.
Zeit, Danke zu sagen.

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Jeden Tag drei Fragen, Tag 30

  • Siehe, es war sehr gut (Mehr dazu in der Bibel: 1 Mose 1.31)

Anfang und Ende – die kleine Fragereihe geht hiermit nun zu Ende. Vor ein paar Tagen erzählte ich einem Freund davon. Sein Einwand war, ich möge doch mein Gold nicht verschenken, in Bezug auf mein mich-öffnen hier vor aller Welt. Darüber denke ich nach, eigentlich schon, solange ich blogge, also seit nunmehr fast 10 Jahren. Immer wieder komme ich zum Fazit – jedes Mal entscheide ich neu, wie viel und in welcher Form ich von mir preisgebe. Und – Gold strahlt heller, wenn auch andere daran teilhaben können. Es bleibt trotzdem immer noch das meine.

  • Für was bist Du in diesem Moment dankbar ?

Für mein leckeres Frühstück hier um 5 Uhr in der Früh 🙂

  • Was hat dich bei dieser Achtsamkeitsübung am meisten inspiriert ?

Die aufrichtige Auseinandersetzung mit den Fragen. Die übliche Jonglage mit Worten, mal mit der Wahrhaftigkeit, mal mit mehr oder weniger Humor. Gut war, siehe oben 🙂

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Jeden Tag drei Fragen, Tag 24

  • Was würdest Du Gott gern mal fragen ?

Die Frage setzt voraus, ein nach Möglichkeit auch noch menschliches Gegenüber zu haben, mit dem ich in einem Dialog gehen kann. So ist es leider nicht, fast immer erhalte ich keine Antworten auf meine Fragen. Zumindest nicht sofort, wenn, dann zeitversetzt, oft genug liegen viele Jahre zwischen der Frage und der Antwort ohne Worte, die einer stillen Erkenntnis gleicht. Bis dahin halte ich es derweil mit Don Camillo  …

  • Quält dich etwas ?

Geister der Vergangenheit, Ängste und dergleichen mehr. Sie sind noch existent, auch, wenn sie längst nicht mehr die Macht über mich haben, die sie einst hatten. Meist haben wir uns arrangiert, die Schatten und ich. Ganz weggehen wollen sie nicht, meinen fest zu mir zu gehören. also dürfen sie bleiben, weil alles andere einem Kampf gegen Windmühlen gleichen würde. Konkret fällt mir ein – dieses Gefühl, weite Teile meiner Entwicklung durch den Einsatz von Mitteln verzögert oder ganz unmöglich gemacht zu haben. Es fühlt sich heute manchmal wie ein Wettlauf mit der Zeit an, möglichst viel aufzuholen …

  • Welchen Menschen gegenüber empfindest du große Dankbarkeit ? Schreib`es ihr / ihm.

Es gibt mehrere. Da wäre ein längst verstorbener Vater eines guten Freundes, der mich als Jugendlicher immer mit guten Büchern versorgte. Und auch sonst immer ein offenes Ohr für mich hatte. Ein anderer lebt noch, ein ehemaliger Saufkumpan und späterer Sponsor, der sich im ersten Jahr meiner Trockenheit rührend um mich bemühte. Ihm konnte ich beizeiten danken … wir haben auch heute noch Kontakt zueinander. 

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