Hitze macht träge

Die letzten freien Tage neigen sich dem Ende zu. Einiges wurde unternommen, viel gereist und viel gesehen, um dann in dieser Woche die Wohnung aufzuräumen, einige Schränke zu entrümpeln, andere Schränke vorrätig aufzufüllen, in froher Erwartung kommender Werktätigkeit, die wenig Raum für solche Dinge lässt.

Ich liege auf der Couch, döse ein Weilchen, und schlafe ein, weil es so warm ist. Um dann nach vielleicht einer halben Stunde aus demselben Grund wieder wach zu werden. Mir fällt ein großer Sack Altpapier ein, der in der Diele steht, zusammen mit ein paar aussortierten Kleinigkeiten für die Givebox, nebenan am Bahnhof.

Tja. Ich sollte mich auf den Weg machen, den Kram in die Fahrradtaschen umladen und los radeln. Sollte, müsste, könnte … Aber war der Altpapiercontainer letztens nicht hoch voll? Wann war eigentlich letztens? Am Ende mache ich los und das Ding quillt wieder über, wie so oft. Energieverschwendung ist das letzte bei dem Wetter. Um mich herum liegen Smartphon und Tablet, wieso ist so ein dämlicher Container eigentlich nicht per Whatsapp zu erreichen? Wäre doch die Lösung – hallo, bin leider voll, bleib`lieber fein auf deiner Couch … Müllentsorgung 4.0 oder so.

Träum`weiter und bleib`fein liegen, meint der Schweinehund in mir und der hyperaktive Gegenpart schafft es im heftigen Widerstreit, mich zum aufstehen zu bewegen, erst mal zum Rechner, diese leicht sinnfreie Geschichte aufzuschreiben.

Immerhin.

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