Ende Oktober

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Wuppertal, Friedhof Hochstraße, Eingang Briller Straße.

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Banales am Rande

Draußen ist mächtig Herbst und die Bäume in unserer Straße blättern ordentlich. Öfter mal verirren sich einige vertrocknete, gelb-braune Zeitzeugen des Sommers in`s Treppenhaus, um dann von einem der überschaubaren Bewohnern der alten Burg wieder nach draußen zu seinen Artgenossen befördert zu werden. Das ist o.k, kümmern sich dann die gewaltigen Saugeautos der Stadtwerke um ihresgleichen.

Eines jedoch hat es vor, na ja, vielleicht 10 Tagen bis in unseren Korridor geschafft. Als blinder Passagier unter vermutlich meinen Schuhsohlen, heimlich, still und leise. Seitdem liegt es in eine Ecke und freut sich, beim letzten Staubsaugen wieder übersehen worden zu sein. Es ist nicht etwa so, als hätte ich das nicht bemerkt, im Gegenteil. Sonst würde ich auch kaum diese leicht sinnfreien Zeilen schreiben. Eher bin ich der Ansicht, dass soviel Beharrlichkeit schon belohnt werden sollte, darum liegt es weiter dort und wird so langsam ein fester Bestandteil der Korridor-Deko.

Die Liebste sieht das übrigens auch so, wie wir gestern  feststellten.
Das Leben ist ernst genug …

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Spätsommer

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Gegen den großen, schwarzen Vogel helfen Licht, Luft, und Sonne. So gesehen und gefühlt heute im Hildener Stadtwald, unweit von Haan/Rheinland.

Hildener Stadtwald

Eine kleine Runde von ca. 7 Km ohne große Steigungen über gut befestigte Waldwege, ideal für einen Sonntag-Spaziergang zwischen Mittag und Kaffee oder so. Spätsommer- oder Frühherbst-Bilder, die der Seele gut taten. Unspektakulär und in Ruhe.

HIER auch bei GPSIES zu sehen.

Von wegen schwarzer Vogel – hörenswert, HIER.

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Grau mit ein wenig Farbe

So präsentierte sich heute Nachmittag der Rhein zwischen Düsseldorf und Krefeld. Mit dem  Rad bin ich per Regio-Bahn bis Düsseldorf, eigentlich wollte ich weiter bis Kaldenkirchen  an der Grenze zu NL, bis dahin reicht an Wochenenden das VRR-Ticket. Der Grenzwald dort lockt, aber ab Gruiten zog derart dicker Hochnebel auf, das ich den Rhein vorzog.

Etwa 35 Km Licht, Luft und leider nur wenig Sonne. Die Bilder sprechen für sich. Bilder – leider konnte mein Lieblingsmitfahrer heute nicht mit wegen Rücken, der vermutlich einzige, der nicht ausfällig wird, wenn ich an jeder Blume anhalte. Die Racing-Fraktion mag mir das nachsehen, ich frag`auch erst gar nicht 😉

Aber hier jetzt – Herbstbilder…
Etwas melancholisch, mit dem Vorgeschmack auf das nächste halbe Jahr.

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