Mittwoch, 230118

Im Laufe der ersten Viertelstunde wird mir warm. Nach einer halben Stunde wird mir langweilig. Es scheint sich nichts zu bewegen, ich scheine nicht von der Stelle zu kommen. Der Verstand weiß es besser und so atme ich und gehe. Einen Schritt nach dem anderen. Und komme doch an, wacher denn je.

Begegnungen

Kauernde Katzen
Hungrige Hunde
Forteilende Fahrradfahrer

Bonus:
Ein verpeilter Vogel, der den Frost ansingt.

Montag, 221010

Noch knapp 2 Stunden bis zum offiziellen Tagesbeginn. Eine bebilderte Nachlese der gestrigen Wanderung über die Südhöhen des Wuppertal.

Schlaflos wie selten. Dann ist das jetzt so. Die Zwerge werden schuld daran sein. Keine Ahnung, warum, die sehen einfach so scheiße aus, dass es schon fast wieder gut ist.

Irgendwann dann kommt die Jungkatze. Licht an, noch was los, toll. Nach der üblichen Ankommensprozedur springt der Motor an. RRRRRRrrrrrrRRRRRRrrrrr, während ihr schmaler Kopf in meiner hohlen Hand liegt. Wie früher, bei Mama im Bauch. Dunkel und warm. Auch Katzen lieben Illusionen, so eine gefühlte Heimkehr für einen Moment. Nach einer Weile schläft die kleine Seele und ich auch. Wenn auch nur für eine knappe Stunde.

Dienstag, 221004

Bebilderte Nachlese zum gestrigen Spaziergang: Elberfelder Südstadt – Friedrichsberg – Cronenberg – Sambatrasse – Zoo Stadion – Schwarzer Weg – Arrenberg

Links und Infos zur Sambatrasse

Die Trasse führt weiter unten mitten durch das Zoo-Gelände. Mittlerweile war es stockfinster und ich muss Wasser lassen, unweit der Zoo-Mauer. Eicheln kullern durchs Laub, irgend etwas raschelt im Unterholz und zur Krönung schnarcht Gustav Gnu oder sonst wer hinter der Mauer. Pipi mit ein wenig Gänsehaut 🙂

Montag, 220926

Was macht man an so einem Tag, um diese Uhrzeit? Am besten zurück blicken, auf den gestrigen Sonntag mit Spaziergang.

Friedhof Hochstraße
Grünes Licht

Hier kann man lecker essen. Der Name, zudem noch in Frakturschrift, erinnert irgendwie an den Obersalzberg, die Lokalität ist aber gastlich und leicht verträumt. Außerdem macht der Bergische aus dem Berghof einen Berchhof und keinen Berrghof.

Sonnenuntergang, irgendwo am Westfalenweg. Die Wasserscheide zwischen den Flüssen Ruhr und Wupper.

Muss auch mal gesagt werden, man beachte nebenbei den Kronleuchter mit den weißen Kreuzen am Himmel.

Brombeerspielplatz für die kratzfesten Kleinen…

Hamburger Treppe, schon später am Abend.

Und:

Einen guten Wochenstart allseits.
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Sonntag, 220731

Ein paar Stunden abseits von Pflegeeinrichtung, Elend, Wassereinlagerungen, Auseinandersetzungen mit Bank, Versicherungen, GEZ, Krankenkasse. Bilder von gestern Nachmittag.

Ölberg, frisches Wand-Tattoo

Und – irgendwo an der B7. An Blütenmeeren gehe ich vorüber, schaue und denke, wie schön. Aber eine Einzelne unter Zahlreichen ihrer Art, die blühen könnten, es aber warum auch immer nicht tun – da bleibe ich stehen und staune.

Sonntag, 220612

Gestern war Ölbergfest, wir waren nur mal kurz schnuppern, uns war es zu voll. Bilder gibt es beim Wassertiger, dort habe ich das 30fache Datenvolumen und kann es mir leisten, die Bilder in voller Größe zu veröffentlichen. War jedenfalls eine schöne rund, derweil hier der Bär tobte.

Sonst so? Bei ARTE gibt es eine gute Doku zum Thema gehen, sehr umfassend. Was die Wirkung auf die Psyche angeht, das kann ich nur bestätigen. Ist mir in den vergangenen zwei Jahren sehr bewusst geworden, wie gut es mir damit geht, wenn ich mich genügend bewege.

Werde ich heute fortsetzen 🙂

Sonntag, 220522, am Abend

Eine kleine Runde, Füße vertreten. Luisenfest im Städtchen, nur mal geschnuppert, viel zu voll und zu laut, Zugangskontrollen inbegriffen. Nichts für mich. Lieber den Nützenberg hinauf, schon besser hier, im schattigen Grün. Unspektakulär und beschaulich. Ausklang eines Sonntags.

Beifang: Der hier mag seine Gründe haben, sein Antlitz zu verbergen. Aber malern nach Gefühl? Wenn das Tuch weiter gnädig verborgen hält, was nicht gesehen werden soll, dann braucht er sich das Ergebnis ja nicht anzuschauen. Ohne Sinn, aber Kunst. Oder auch ganz anders, wer auch immer begrünte den Verhüllten und drückte ihm im Nachgang das Werkzeug in die Hand. Was weiß ich.

Musik zum Bild?
Wirf ein warmes Licht
auf mein Ungesicht…

Sonne hat es ja.

*