Ich brauche …

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Selbstdisziplin

Quelle: WWW

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Erster Frühlingssonntag

Wir nutzen den Tag und machen einen kleinen Ausflug auf die Wuppertaler Südhöhen, zu unserem Toelleturm. Der ist sozusagen der Mercedes unter den Wuppertaler Türmen, weil er einerseits an exponierter Stelle stehend einen sehr schönen Fernblick bietet und weil er andererseits anders als viele andere, schöne, alte Türme hier Ende der 80er Jahre nach mehreren halbherzigen Versuchen erstmals gründlich saniert wurde.

Weht oben die Wuppertaler Stadtfahne, ist der Turm geöffnet, so wie heute.

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Innen macht er ein wenig schwindelig …

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Auf der Aussichtsplattform steht eine Tafel zur Orientierung.

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Ein Blick nach Westen, leider verhindert der Dunst die Aussicht bis in`s Rheinland.

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Nach Osten …

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… und hinunter zum Cafe.

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Das angelaufene Kupferblech der Brüstung…

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Unten der alte Brunnen, dessen Putten leider im Krieg verschollen sind.

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Anschließend gehen wir noch ein wenig in den nahen Wald, der sich mit dem grünen noch ein wenig Zeit lässt. Wenn man bedenkt, dass vor wenigen Wochen noch derber Frost herrschte, ist das nicht verwunderlich.

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Der Wald wirkt, kahl, wie er noch ist, im Sonnenlicht ein wenig gespenstisch silbrig.

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Bizarre Überbleibsel …

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Pauline muss sehr geliebt worden sein …

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Ein schöner Nachmittag mit viel Licht, Luft, und Sonne geht zu Ende und ich bin froh, dass wir die Gelegenheit nutzen konnten.

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Kosmopoliten unter sich

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Wenn ich an freien, sonnigen Tagen des Morgens in meiner Lieblingsecke unserer Wohnhöhle sitze und verträumt versuche, hinaus zu schauen, dann passiert etwas sehr eigenartiges. Von jetzt auf gleich werde ich für einen Moment zu einem staatenlosen Menschen. Natürlich sind entsprechende Dokumente, die das Gegenteil behaupten, nicht mit irgend einer geheimen Tinte geschrieben, die sich beizeiten in nichts auflöst. Nein, denke ich dann, wer solcher Art getönte Scheiben hat, ohne Maßnahmen zu ergreifen, der kann nicht wirklich deutsch sein.

Den Katzen ist es ebenso wurscht. Die Sonne scheint schließlich auch durch getönte Fenster … es müssen ja nicht unbedingt die alten, bunt Blei-verglasten Kneipenfenster sein. Auch der Antipol zum Sündenpfuhl, unsere schöne, bei Sonnenschein durch die neuen Rosettenfenster bunt Licht-geflutete Friedhofskirche, ist nicht wirklich vergleichbar.

Was bleibt, ist zu einen die Gewissheit, doch noch genügend typisch „deutsche“ Neigungen zu verkörpern (das wird zumindest gelegentlich von der Höhlenmitbewohnerin behauptet) sowie die universelle Wahrheit, dass es hier sauber genug ist, um gesund zu bleiben sowie genau recht dreckig, um sich dabei auch gut zu fühlen.

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PS – seht ihr den blauen Geist auf der Fensterbank?
Auch er fühlt sich offensichtlich hier wohl…

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Spätsommer

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Gegen den großen, schwarzen Vogel helfen Licht, Luft, und Sonne. So gesehen und gefühlt heute im Hildener Stadtwald, unweit von Haan/Rheinland.

Hildener Stadtwald

Eine kleine Runde von ca. 7 Km ohne große Steigungen über gut befestigte Waldwege, ideal für einen Sonntag-Spaziergang zwischen Mittag und Kaffee oder so. Spätsommer- oder Frühherbst-Bilder, die der Seele gut taten. Unspektakulär und in Ruhe.

HIER auch bei GPSIES zu sehen.

Von wegen schwarzer Vogel – hörenswert, HIER.

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