Kleines Wunder

Zwei mal 10 Minuten Meditation, um den Affen etwas zu beruhigen. Entgegen der reinen Lehre auch mal mit geschlossenen Augen, aber aufrecht sitzend und ruhig atmend. Der Affe ist tatsächlich etwas friedlicher geworden, und – ich habe warme Hände. Echt selten bei mir, um diese Jahreszeit.

Sonst so, @ Hände? Gestern Abend – ein wenig aufmerksamer Augenblick, kombiniert mit einem sehr scharfen Küchenmesser und der Zubereitung des Abendessens. Ratsch, schön über zwei Fingerrücken. Zwei feine, saubere Schnitte wie mit einem Skalpell, dünn, aber tief. Der Küchenboden hatte etwas von einem Schlachthaus und unsere Baby-Katze ihren Spaß an meiner Unfähigkeit, mit den fliegenden und tropfenden Flossen das Pflaster zu entpacken.

Heute gehe ich auswärts essen, so.

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Jeden Tag drei Fragen, Tag 30

  • Siehe, es war sehr gut (Mehr dazu in der Bibel: 1 Mose 1.31)

Anfang und Ende – die kleine Fragereihe geht hiermit nun zu Ende. Vor ein paar Tagen erzählte ich einem Freund davon. Sein Einwand war, ich möge doch mein Gold nicht verschenken, in Bezug auf mein mich-öffnen hier vor aller Welt. Darüber denke ich nach, eigentlich schon, solange ich blogge, also seit nunmehr fast 10 Jahren. Immer wieder komme ich zum Fazit – jedes Mal entscheide ich neu, wie viel und in welcher Form ich von mir preisgebe. Und – Gold strahlt heller, wenn auch andere daran teilhaben können. Es bleibt trotzdem immer noch das meine.

  • Für was bist Du in diesem Moment dankbar ?

Für mein leckeres Frühstück hier um 5 Uhr in der Früh 🙂

  • Was hat dich bei dieser Achtsamkeitsübung am meisten inspiriert ?

Die aufrichtige Auseinandersetzung mit den Fragen. Die übliche Jonglage mit Worten, mal mit der Wahrhaftigkeit, mal mit mehr oder weniger Humor. Gut war, siehe oben 🙂

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