Sonntag-Morgen

Die Welt fühlt sich friedlich an, innen wie außen. Was am Sonntag früh ja nicht ganz so schwer ist. Ich könnte etwas kluges schreiben. Oder es sein lassen, mich mit Lilit beschäftigen und im Anschluss diese nicht ganz so klugen Zeilen schreiben. Ist eh schon alles gesagt, denke ich in letzter Zeit öfter. Wenn auch nicht von mir.

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Und gestern? Die Liebste und ich essen gemeinsam, was so oft auch nicht vorkommt. Schauen dabei einen Film, den ich neulich aus der Mediathek vor dem Fall in`s Nichts gerettet habe. Da denkt einer, seine bösartigen Wesensveränderungen kämen vom Genuss gewisser Pilze … wobei die Dinger ja nur nach außen holen, was eh schon vorhanden ist. Nicht meins, aber ein spannender Film.

Anschließend schauen wir irgendetwas über die 70er und anschließend über die 60er. Zum wievielten Mal eigentlich, frage ich mich. Geschichte ist ja spannend und lehrreich, auch mit Bezug auf die Gegenwart. Andererseits – was ist eigentlich so mit 2019 … große Fragen für so eine Uhrzeit an so einem Tag. Da denke ich lieber an das Nächstliegendste, ein paar Lockerungsübungen und an das Frühstück.

In dem Sinne … eine gute Zeit uns.

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Leben mit Lilit (6)

Sie liebt die Felle, allem voran dieses hier. Immer die gleiche Zeremonie: Herauf gehüpft, für weich und kuschelig befunden – Milchtritte (Mama ?!?) – und Pause, für einen kurzen Moment, bis wieder irgend etwas Spannendes ihre Aufmerksamkeit einfängt. Perfekte Tarnung irgendwie … So`n Hintergrund wünsche ich mir manchmal auch.

Lilit

Mir geht das Herz auf, die Kleine zu schauen, mit ihr zu spielen, mit ihr zu kuscheln, selbst ihre Penetranz an Orten, wo sie eher stört (Küchenanrichten, Toilettenschüssel  ect.) hat etwas liebenswertes. Von ihrer bodenlosen Neugier und Frechheit mal gar nicht zu reden. Doch irgendwo im Hinterkopf lauern selbst dabei diese Gedanken, die mich im erleben mehr als einmal kalt erwischt haben. Verlust und Tod. Alles nur geliehen. Was bleibt, ist der Moment, der Augenblick. Mich voll und ganz darauf einlassen zu können, bleibt die Lektion nicht nur dieser Tage…

+

Leben mit Lilit (5)

Katzenblogs sind trivial. Trivial kann ich auch – obwohl, so viel Freude, wie ich beim entstehen der Bilder habe, kann das so trivial nicht sein… Sonst so? Das Zusammenleben von jung und alt funktioniert zunehmend besser. Sie macht dem Großen alles mögliche nach – und fordert ihn. Will sie spielen, springt sie ihm mit allen Vieren in die Seite, mal macht er dann mit, mal haut er ab. Ohrfeigen gibt es nur noch ab und zu, wenn sie es zu dolle treibt, kriegt sie `ne Pfote ab. Was dem frechen Fellbündel keine bleibenden Schäden zufügt …

Klassiker …

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Und – warum muss ich gerade an den Schlagzeuger der Muppets denken?

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~

Leben mit Lilit (3)

Mittlerweile macht sie alles, was der Große macht, oder versucht es zumindest. Der wiederum duldet sie zunehmend in seiner Nähe und spielt auch mit ihr, was uns sehr freut.

Sonst so? Fußboden übersäht mit Kinkerlitzchen für die Katz, Bälle, Stoffreste, kleine und größere Plüschdinger allerorten. Lilit schlicht überall und nirgends zu finden, Bewegungen unsererseits in der Wohnung nur noch schlurfend halbwegs sicher, für die Kleine. Manches Gelächter durch gewisse Anfangsschwierigkeiten, was die Koordination beim springen angeht. Immerhin 3 von 4 weiteren Sprüngen sitzen mittlerweile, der Rest sind Film-reife Bauchlandungen …

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