Karfreitag

Nach den vergangenen Monaten freue ich mich dieses Jahr auf das Osterfest. Auferstehung, Erneuerung. Die Zeit lädt ein, mir bewusst zu machen, wo ich hin möchte, in der nächsten Zeit, lädt ein, das auch aufzuschreiben. Für mich, nicht für irgendeine Therapie. Wenn ich jemanden finde, der mir dabei helfen kann, dort hin zu kommen, um so besser. Ansonsten verlasse ich mich auf die mir bekannten und vertrauten Wege – Glaube und Selbsthilfe.

Ein kleines Ziel schon ist es, dass – sagen wir mal in 10 Jahren oder so – sich die Falten von Mund- und Augenwinkeln beim Grinsen an den Ohren gegenseitig besuchen kommen. Fühle mich auf einem guten Weg … meint auch der Spiegel.

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Jeden Tag drei Fragen, Tag 22

  • Weißt Du, was Du hoffst ?

Spüren, nicht wissen. Wobei die Grenze zwischen hoffen und wünschen nicht so ganz scharf ist. Beides ist mit Bedacht anzuwenden – Hoffnungen und Wünsche könnten sich erfüllen.

  • Auf was könntest Du einen Monat lang verzichten ?

Schon wieder Konjunktiv – lieber Programmierer, Du kennst mich doch langsam. Ich könnte auf ALLES verzichten, was nicht überlebensnotwendig ist. Natürlich zuerst auf meinem Hang zum übertreiben 🙂

  • In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (Kolosser 2.3)

Ein langer Weg dorthin, für mich. Wobei ich an dieser Stelle wieder auf die erste Frage verweise, was die Hoffnung angeht.

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Buch

Auf dem deutschsprachigen Ländertreffen der AA vor acht Tagen in Bremen gab es wie immer Gelegenheit, am Literatur-Stand zu stöbern. Einige Bücher habe ich seit vielen Jahren schon, Tages-Meditationen, die ich viele Jahre täglich gelesen habe, und auch AA-Literatur, aus dem Amerikanischen übersetzt.

Das hier allerdings kannte ich noch nicht. Ein kleines Taschenbuch mit dem Titel:
Wir kamen zu dem Glauben . 
Genau das, was ich derzeit brauche.

Am Literatur-Stand war es schnell vergriffen, zu beziehen ist es
HIER bei dem Literaturvertrieb der AA (Pos. 111 in der Liste)
oder als Antiquariat HIER bei Ebay sowie HIER bei Amazon.

PS: Es geht in den Texten um Alkohol, man braucht nicht viel Vorstellungskraft, diesen mit Drogen oder Medikamente zu tauschen. Die Strukturen dahinter sind gleich, ebenso die Sehnsucht, das entstandene Vakuum nach weglassen des Stoffes mit etwas tragfähigeren zu füllen.

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