Donnerstag, 220616

Eigentlich wollte ich über so Banalitäten schreiben. Meine Blutspende gestern. Die Schlägerei auf der Gathe auf dem Weg dorthin, die ich mit dem Rad umfahren habe. Die Erkenntnis, dass dieses alte Rad nicht mehr zu mir passt. Über komische Radiobeiträge der Katholen zum Feiertag heute.

Und dann schaue ich das Filmchen weiter unten und vergesse irgendwie alles andere. Berührt mich tief im innersten, geht es doch um nichts weniger als irgendwo dazugehören, zuhause sein, seinesgleichen finden. Trauer leben, Hoffnung finden, Allein sein, All-eins sein, fliegen lernen.

I can`t change?
Ein Film über einen komischen Vogel ❤
Danke dafür, liebe Springerin.

20 Gedanken zu “Donnerstag, 220616

  1. Lieber Reiner, als junger Mensch will man immer irgendwo dazugehören. Wenn man überall ausgeschlossen wird, zweifelt man an sich selbst. Im Laufe des Lebens ist es nicht anders. Man wundert sich, fühlt sich gemieden und minderwertig. Man lernt, sein Glück nicht an anderen Menschen festzumachen, auch, dass man sich selbst annimmt.
    Ein berührender Film. Ich bin auch so ein komischer Vogel. 😔 Aber das hat auch einen Sinn. 😊 Liebe Grüße Dir und einen schönen Tag!

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    1. Hallo Gisela
      Streich mal das Wort immer. Es gibt solch eine Vielzahl an Menschen und es gibt auch tatsächlich junge Menschen die nie irgendwo dazu gehören wollen oder müssen. Ich hatte nie das Bedürfnis und werde es wohl auch nie haben, egal in welchen Alter. Was es mit einem macht, vor allem in jungen Jahren, ist ein anderes Thema.
      LG, Nati

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      1. Aha, deshalb bloggst Du sicherlich auch bei WordPress, um nirgendwo dazu zu gehören? Du wolltest nicht zu Deinen Freunden gehören, Deiner Familie etc.?
        Ich streiche das Wort „immer“ und wundere mich. LG

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      2. Es ist kein vorrangiger Gedanke, sondern ein Resultat. Ich mache nie etwas bewusst um irgendwo dazu zugehören oder um dazu zugehören zu müssen. Es kann ein positiver wie negativer Nebeneffekt sein.
        Für mich logisch, weil ich noch nie mit solch einen Gedanken an etwas heran gegangen bin.
        Vielleicht klingt es jetzt verständlicher?!

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      1. Sorry, ich wollte hier keine Diskussion anfangen. Es ist schließlich Deine HP. Es geht nicht um Liebe, sondern um Anerkennung. Besonders auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Später, wenn man die eigene Persönlichkeit entwickelt hat, ist das anders. Aber ich werde jetzt schweigen. Versprochen! 😇

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  2. Dazugehören – einst als besonders großes Sehnen wahrgenommen, wann immer ich die Herkunftsfamilie als sehr belastend empfand.
    Im Laufe des Lebens Seelenverwandtschaften entdeckt – und schließlich, dass ich immer öfter auch den Eremitenturm zu schätzen weiß. Jedoch stets wissend, dass es Menschen gibt, denen ich vertrauen kann, die mein Sein schätzen. Und in diesem Wissen kann ich meine Persönlichkeit nun zwischen Allein- und Zusammensein gut leben.

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