Montag

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Wochenstart und mehr.
Eine bewegende Zeit in vielerlei Hinsicht.
Wenn sich Gestern , Heute und Morgen schneiden …

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Jeden Tag drei Fragen, Tag 16

  • Wozu würdest du gerne nein sagen ?

Würde ich nicht, sage ich. Ein Themen-Schwerpunkt sind die zahllosen Versuche, mich für Gegebenheiten und Umstände verantwortlich zu machen, für die ich definitiv nicht verantwortlich bin. Oder wenn Regelwerke gepredigt werden und die Prediger sich selbst einen Scheiß drum scheren. Oder, auch beliebt, wenn wer meint, die eigene Schlechtigkeit auf mich projizieren zu müssen …

  • Wie gut ist dein Versteck ?

Es gibt nicht wirklich eines, für mich, da ich habe lernen müssen dürfen, mich zu stellen. mir selbst und dem Rest der Welt. Sicher gibt es da solche temporären Zustände, in denen ich mich in meiner Verletzlichkeit zurück nehme und in mich gehe. Das, was die Außenwelt dann von mir sieht, ist durchaus ebenso ein echter Teil von mir. Versteck ? Eher nicht. Entweder gibt es im Anschluss etwas einzugestehen oder es wurde schlicht Energie für einen neuen Anlauf gesammelt 😉

  • Wann hast Du zuletzt darüber nach gedacht, dass Gott dich bedingungslos liebt ?

Da gibt es viel kleine und größere Begebenheiten. Zu den kleineren zähle ich glimpflich abgelaufene Missgeschicke oder die kleinen Augenblicke der Dankbarkeit, wenn ich nicht in alte Verhaltensmuster zurück gefallen bin. Zu den größeren zählen die vielen glücklichen Wendungen, die mein Leben bis dahin genommen hat.

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Fundstück

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„Wenn man jemand liebt,so liebt man ihn nicht die ganze Zeit,nicht Stunde um Stunde auf die gleiche Weise.Das ist unmöglich.Es wäre sogar eine Lüge,wollte man diesen Eindruck erwecken;Und doch ist es genau das,was die meisten fordern. Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens,der Liebe.Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe.Wir haben Angst,die Flut würde nie zurück kehren. Wir verlangen Beständigkeit und Fortdauer; Und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie der Liebe liegt im Wachstum- in der Freiheit;einer Freiheit im Sinne von Tänzern,die  sich kaum berühren und doch in der gleichen Bewegung sind.“

A. Morrow

Gefunden nebenan bei Sahra.
Feine Acrylbilder hat es dort auch.

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Zum Abend

Die beiden Alten, gerade eben. Langsam kommen sie den Berg hinauf, er mit Taschenlampe, ihre schneeweißen Haare leuchten selbst. Gedankenverloren bleiben sie an der Kreuzung stehen, er wendet sich ihr gemach zu und küsst sie sanft, bevor die beiden in aller Ruhe ihren Weg fortsetzen. 

Mit dem Bild gehe ich in den Schlaf … gute Nacht.