Sonntag, 210321

Wieder so ein Datum, das sich gut liest. Ab gestern wird das Licht die Dunkelheit überholen, zeitlich. Ach, wäre das auch sonst immer so. Aber ich darf ja üben, Tag für Tag. Kleines Beispiel?

Parkplatz-Impressionen

Gestern früh, auf dem Parkplatz vor der Einkaufsmeile nebenan. Die Eltern wollen Bier(!), ich bringe ihnen dann stets so eine Halbschachtel Krombacher mit, die kann ich mit meinen kaputten Armen besser tragen und sie besser lagern. Sie trinken nur sehr wenig, so`n Teil hält locker drei Wochen. Es gibt einen separaten Getränkemarkt mit so einem überdachten Stand für Einkaufswagen. Darunter stehen zwei Reihen Wagen, die vom Getränkemarkt und die vom benachbarten Supermarkt. Meine Laune ist mies, nüchterner Magen, die vielen Menschen, Maske vor der Fresse und eine beschlagene Brille. Nachdem das Gesöff im Kofferraum verstaut ist, bringe ich den Wagen zurück und schiebe ihn prompt in die falsche Reihe. Geht nicht ganz rein, das Scheißding, zornig fluchend (mein Euro…) und natürlich ohne nachzudenken nehme ich nochmal Schwung, es scheppert enorm und dann geht nichts mehr vor und zurück. Bin nur froh, dass die Liebste nicht mit dabei ist, die wäre an`s andere Ende des Parkplatzes geflüchtet. Ich beschaue mir den Haufen Draht, gelobe meinem Schöpfer Besserung (bis zum nächsten Mal) und beschließe, den Euro für die arme Sau zu spenden, die das wieder entwirren darf.

Und ja, ich bin ganz in meiner Mitte, jetzt gerade, es geht mir gut. Und nein, ich bin nicht gut eingestellt, medikamentös. Eigentlich gar nicht, wie man sieht. Bin Mensch mit gelegentliche Anfällen von extrem schlechter Laune, das ist nicht schön, darf aber sein. Das mit der Besserung war übrigens ernst gemeint, auch, wenn man diese Prüfung mit gutem Gewissen als nicht bestanden bezeichnen darf.

Sonntag, 210307

Aktuell: Brief geschrieben, nachzulesen HIER beim Wassertiger.

Kein Schnee, aber von gestern: Wieder eine Runde über bis dahin unbekannte Wege, gleich nebenan, dieses mal mit GPS. Eine Runde entlang der Autobahn, Berge und Treppen hinauf und hinunter, ungläubiges Staunen über die Behausungen und Gefährte mancher Menschen in einem durchquerten Bungalow-Viertel. Alles in allem knapp 2 Stunden bei 7 Km und ca. 10000 Schritten. Gute Kür.

Begegnungen dieses Mal nur wenige. Eine junge Frau mit Hund, der es sich nicht nehmen ließ, mich anzuspringen. Was dennoch einen netten kleinen Dialog nach sich zog, meine Frage nach dem Weg betreffend. Jaa, DA geht es den Berg hinunter, und wenn Sie DORT lang gehen – geht es auch den Berg hinunter. Vielen Dank, so genau wollte ich es jetzt nicht wissen – Gelächter und gegenseitige gute Wünsche, bezogen auf den weiteren Verlauf des Tages.

Ein Rentner mit schrägem Gefährt lud zum verweilen und plaudern ein:

Und – Heute hat eine junge Dame Geburtstag, den zweiten. Herzlichen Glückwunsch!

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Donnerstag, 210225

Wieder ein hart erkämpfter freier Tag, noch dazu mit Sonne. Bilder vom vormittäglichen Ausflug zum Stausee Beyenburg / Wuppertal, dem erklärten Lieblingsziel meines Vaters.

Ein schnödes Brückengeländer mit Tau-Tropfen.

Erster Frühlingssonntag

Wir nutzen den Tag und machen einen kleinen Ausflug auf die Wuppertaler Südhöhen, zu unserem Toelleturm. Der ist sozusagen der Mercedes unter den Wuppertaler Türmen, weil er einerseits an exponierter Stelle stehend einen sehr schönen Fernblick bietet und weil er andererseits anders als viele andere, schöne, alte Türme hier Ende der 80er Jahre nach mehreren halbherzigen Versuchen erstmals gründlich saniert wurde.

Weht oben die Wuppertaler Stadtfahne, ist der Turm geöffnet, so wie heute.

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Innen macht er ein wenig schwindelig …

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Auf der Aussichtsplattform steht eine Tafel zur Orientierung.

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Ein Blick nach Westen, leider verhindert der Dunst die Aussicht bis in`s Rheinland.

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Nach Osten …

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… und hinunter zum Cafe.

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Das angelaufene Kupferblech der Brüstung…

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Unten der alte Brunnen, dessen Putten leider im Krieg verschollen sind.

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Anschließend gehen wir noch ein wenig in den nahen Wald, der sich mit dem grünen noch ein wenig Zeit lässt. Wenn man bedenkt, dass vor wenigen Wochen noch derber Frost herrschte, ist das nicht verwunderlich.

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Der Wald wirkt, kahl, wie er noch ist, im Sonnenlicht ein wenig gespenstisch silbrig.

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Bizarre Überbleibsel …

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Pauline muss sehr geliebt worden sein …

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Ein schöner Nachmittag mit viel Licht, Luft, und Sonne geht zu Ende und ich bin froh, dass wir die Gelegenheit nutzen konnten.

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Frühling ist …

… dieses unglaublich laute Konzert zahlloser Vogelstimmen früh am Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Zu dieser oft nebeligen, eiskalten Stunde auf dem Rad mit Temperaturen knapp über Null wirken sie auf mich irgendwie deplatziert und fast trotzig.

Aber unglaublich schön.

Wird langsam …

…das mit dem Frühling.

So gesehen heute auf der ersten kleinen Ausfahrt mit dem neuen Rad. Neben Licht, Luft und zumindest kein Regen konnte ich die absolute Laufruhe der frisch gefetteten Radnaben genießen. Hat sich das Gefummel also gelohnt.

Die Bilder sprechen für sich…

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Schwarz-Weiß geht auch gut…

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Botanischer Garten, Ende Mai

Wer so wie wir keinen eigenen Garten hat, der muss schauen, wo er seinem Bedarf am Natur, Ruhe und frischer Lust nachkommt. Wir gehen dann mal rüber in den botanischen Garten, auf`fe Hardt, wie der innerstädtische Berg hier heißt. Um diese Zeit gehen mir dann regelmäßig die Augen über, ob der ganzen Blütenpracht. Und – es hat keinerlei nervige Gartenarbeit. Wobei, wem`s Freude bereitet, der macht es eben gern.

Mir fehlt jede botanische Fachkenntnis, was Zuordnung und Details der Pflanzen angeht, mir ist schlicht nur sehr bunt bei ihren Anblick. Es gibt schon endlos viele Bilder auf der Platte, und jeden Frühling kann ich`s auf`s Neue nicht lassen…

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