Sonntag, 200614 – früher Abend

Ohne jede Erwartung fahre ich eine kleine Runde Rad, wieder einmal in den botanischen Garten, den Wetterradar im Auge. Es geht flott, keine 20 Minuten bis dahin. Ich nehme auf einer Bank am Teich neben einer etwas älteren Dame Platz, packe meine Thermoskanne aus. Oh, Selbstversorger, sagt sie, während sie mich freundlich aus kleinen, blitzenden grauen Augen, gerahmt in immer noch oder immer wieder blonden Haaren, mustert. Worauf ich um Verzeihung für meine Unhöflichkeit bitte, ihr in Ermangelung eines zweiten Bechers nichts anbieten zu können. Sie wolle eh gerade los, sagt sie, wegen ihrem Garten – das Wetter, sie müsse schauen, ob sich im Winde nichts verselbstständigen könne … ich bitte darum, doch noch einen Moment zu bleiben. Und so tauschen wir noch ein paar Sätze über das Wetter, während ich über die tiefen, aber feinen Linien in ihrem Gesicht staune, bevor sie aufbricht. Jedes ältere Gesicht ist ein kleines Kunstwerk – erzählt Geschichten aller Art, regt die Phantasie an.

Was bleibt, ist das Rauschen der riesigen Rhabarberblätter im auffrischenden Wind, vermischt mit türkischen Wortfetzen im Hintergrund. Zeit, für den Heimweg, sagt die Wetter-App.

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Kleine Runde

Botanischer Garten, Wuppertal.

Oben ist noch nicht so viel lose…

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Weiter unten dagegen schon – der Elisenturm.

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Interessante Muster, hier im Gewächshaus:

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…oder draußen in Blau.

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Achtung, ein Suchbild.
Finde den Fehler.

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Zum Schluss noch ein Schnappschuss vom Wegesrand.
Tolles Holz-Rad.

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Detail-verliebt: Das Ding da am Sattel ist eine Rückleuchte aus Silikon – schwingt während der Fahrt lustig auf und ab im Fleisch-farbenen Licht. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich mal im Netz danach gesucht habe … und dann für mich entschieden habe, solche Gags den Jüngeren zu überlassen 🙂

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Wird langsam …

…das mit dem Frühling.

So gesehen heute auf der ersten kleinen Ausfahrt mit dem neuen Rad. Neben Licht, Luft und zumindest kein Regen konnte ich die absolute Laufruhe der frisch gefetteten Radnaben genießen. Hat sich das Gefummel also gelohnt.

Die Bilder sprechen für sich…

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Schwarz-Weiß geht auch gut…

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Botanischer Garten, Ende Mai

Wer so wie wir keinen eigenen Garten hat, der muss schauen, wo er seinem Bedarf am Natur, Ruhe und frischer Lust nachkommt. Wir gehen dann mal rüber in den botanischen Garten, auf`fe Hardt, wie der innerstädtische Berg hier heißt. Um diese Zeit gehen mir dann regelmäßig die Augen über, ob der ganzen Blütenpracht. Und – es hat keinerlei nervige Gartenarbeit. Wobei, wem`s Freude bereitet, der macht es eben gern.

Mir fehlt jede botanische Fachkenntnis, was Zuordnung und Details der Pflanzen angeht, mir ist schlicht nur sehr bunt bei ihren Anblick. Es gibt schon endlos viele Bilder auf der Platte, und jeden Frühling kann ich`s auf`s Neue nicht lassen…

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