Donnerstag, 210506

Ambivalenz

Mein letzter Eintrag (geteilt) macht mir wieder einmal mehr deutlich, wie widersprüchlich mein Dasein doch ist. Seit nunmehr 43 Jahren habe ich mein Auskommen „mit Metall“ – davon seit fast 28 Jahren „mit Autos“, und das sind eben nicht die preiswerten und zumindest bislang auch nicht die umweltbewussten oder Ressourcen-schonenen Fahrzeuge. Eher die Statussymbole derer, denen genau dies gleichgültig ist, oder, falls Skrupel erkennbar sind, auf einen 3 Tonnen schweren Stromer ausweichen, mit mehreren Hundert KW. Seit vielen Jahren schon besuche ich keine Auto-Messen mehr, aus Überzeugung und mit Hingabe mache ich meine Arbeit nicht. Eine Haltung, die Verantwortung, Präzision, Verlässlichkeit und Kostenbewusstsein nicht ausschließt. Wenn mich die Zweifel zu laut plagen, sage ich mir – immerhin können die Teile, an deren Herstellungsprozess ich beteiligt bin, auch in nicht fossilen Antrieben verbaut werden. Oder – noch besser – wenigstens arbeite ich nicht in einer Waffenschmiede. Und nein, auch hier möchte ich nicht genauer hinschauen, bei einem börsennotiertem Arbeitgeber.

Privat – auch so ein Begriff, wie privat sind eigentlich unsere Lebensformen vor dem Hintergrund der Verwobenheit unseres Lebens mit allen anderen Menschen dieses Planeten – also „privat“ verzichte ich seit vielen Jahren schon auf Fleisch, zunächst aus gesundheitlichen Gründen, mittlerweile auch, weil ich die Verbrechen an unserer Schöpfung, welche mit der „Produktion“ von Fleisch zusammenhängt, nicht mehr mittragen möchte. Ich saß zur Belustigung meiner Lieben noch nie in meinem Leben in einem Flugzeug und es fehlt mir nicht. Hat einen Grund, keine Flügel bekommen zu haben … ja, und Schiss habe ich auch.

Ich fahre einen Miniatur-Verbrenner, weil ich in einem Altbau-Kiez lebe, in dem parken Glücksache ist, von irgendwelchen Stromquellen mal ganz zu schweigen (einen Hybrid fände ich praktikabel, mal sehen, später vielleicht). Fahre meine Autos in der Regel bis zum geht-nicht-mehr, damit sie sich rechnen, aber auch, um Ressourcen zu schonen. Bin früher sehr viel Rad gefahren, heute aus gesundheitlichen Gründen nur noch selten. Brauche mein Zeug „auf“, kaufe nichts „billiges“. Lebe in einem sehr alten Haus, nicht modernisiert, für kleines Geld – eine energetisch zeitgemäße Wohnung würde locker 200€ mehr Kaltmiete kosten. So viel kann ich nicht heizen …

Widersprüche also, soweit das Auge reicht. Die Art, wie unsereins haushaltet, hat sich überholt, soviel ist klar. Was besseres ist (noch) nicht wirklich praktikabel, ich verfolge sehr interessiert verschiedene Ansätze und Diskussionen dazu. Wir leben in eine Art Übergang, das Nächstliegende ist, diesen so zu gestalten, dass alle ihr Auskommen haben. Soziale Verwerfungen im Namen des Klimaschutzes nutzen niemanden etwas, außer denen, die eine andere Republik wollen.

Dienstag, 210427

Leben ist heilig.

Guter Artikel dazu HIER bei den Krautreportern, ohne Bezahlschranke.

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Warum manche Menschen sich eher an Corona-Regeln halten als andere:

Auch bei Krautreporter – HIER.

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Mangelnde Diskurs-Fähigkeit – habe ich neulich irgendwo vernommen, so allgemein gehalten. Kann schon sein, bei mir. Weil ich keine Lust mehr auf nicht enden wollende Standpunkt-Erläuterungen habe. Weil ich schlicht die Faxen dicke habe, mich auf jeden Stöz einzulassen. Kostet zu viel Aufmerksamkeit, zu viel Energie, zu viel Zeit.

Meinungsfreiheit – auch in aller Munde, derzeit. Stehe ich uneingeschränkt hinter, absolut keine Selbstverständlichkeit, das Maul nach Belieben öffnen zu dürfen (sofern man auch Gegenwind abkann). Allerdings wird da gerne etwas verwechselt. Meiner freien Meinung nach hat es mit Meinungsfreiheit nichts zu tun, wenn schlicht sachlich falsche, durch nichts als vielleicht irgendwelche dubiosen Youtube- oder Telegram-Kanäle belegbare Äußerungen getan werden, die auf gutgläubige Menschen einen gefährlichen Eindruck hinterlassen, sie in ihrem Verhalten manipulieren und so am Ende im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden können. Hier werden für mich die Grenzen der freien Meinung klar überschritten.

Informations-Quellen – am meisten geht mir auf den Sack, dass heute ein jeder glaubt, es besser zu wissen als teils Jahrhunderte alte wissenschaftliche Fakultäten. Natürlich sind die nicht über jeden Zweifel erhaben und altes Wissen zu hinterfragen, ist ein dynamischer Prozess durch alle Zeiten. Allerdings sind schon ganze Reiche daran zerbrochen, Kulturen untergegangen, weil Menschen lieber an höhere, geheime Mächte glaubten und nicht an den Stand der Wissenschaft. Natürlich lohnt sich in dem Zusammenhang auch immer ein Blick darauf, wer woran wieviel verdient, Stichwort Lobbyismus und Korruption. Auch jeweils Fakultäten für sich. Und – gerade in diesen Zeiten schwer zu erfassen – die sich aufgrund der Zeit-Knappheit überschlagenden Erkenntnisse und teils kruden Schlussfolgerungen via Verordnungen daraus. Könnte ich es besser? Eher nein. Überhaupt – besser können, ich kann auch nur noch schlecht dieses Genörgel ertragen, nach dem nichts, absolut nichts Konstruktives folgt, wie man der Pandemie Herr zu werden könnte. Aber- wie gesagt, ein Hoch auf die freie Meinung. Was mich nicht daran hindert, den einen oder anderen ganz gerne den Stecker ziehen zu wollen. Was natürlich nicht in meiner Macht liegt. Gott sei Dank vielleicht …

Samstag, 210417

Endlich Wochenende, die Arbeit ist getan. Was bewegt? Der Kampf der Titanen in der Union vielleicht. Eiermann gegen Möchtegern-Landesvater. Alpha-Tier gegen kleinen listigen Zwerg – solche Menschen werden eh gerne unterschätzt. Selbst mag ich weder den einen noch den anderen sonderlich. Das letzte Mal, als ein so genanntes Alpha-Tier gewählt wurde (ich will hier rein), hat es uns die ALG2-Gesetzgebung gebracht. Spätestens damals entwickelte ich eine gesunde Abneigung vor allzu charismatischen Eiermännern.

Sonst so? Die Arbeit war die Tage schon Thema, Dualität der Ereignisse ebenso. Das lässt sich durchaus noch ergänzen. Wenn zum Beispiel dem Kollegen, der seinen Renteneintritt in der Tasche hat, von zwei völlig verschiedenen Seiten inhaltlich völlig verschiedene Ansagen gemacht werden, kann das durchaus anregend und kreativ wirken. So sagt der Noch-Vorgesetzte: Beschäftigt euch! Und die Frau sagt, mit Blick auf die frei werdende Zeit: Schaff dir mal n Hund an.

Voila, das Ergebnis:

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Mittwoch, 210407

Gedanken zur Zeit – HIER beim Wassertiger.

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Sonst so? Freie Tage zuhause, mitten im April-Winter. Vorteil: Zeit für aufgeschobenes wie zum Beispiel der alte Laptop, nunmehr ein Linux-Maschinchen, zunächst ausgestattet mit einer alten, nicht mehr supporteten Version. Also lesen und machen – seit diese Nacht halb eins läuft eine LTS-Version, nachdem ich es geschafft habe, einen Boot-Stick zu kreieren, den richtigen USB-Port dazu zu finden (das geht noch lange nicht mit jedem), das Teil erkennbar werden zu lassen, aus Linux heraus einen einmaligen USB-Boot zu initiieren und die neue Frische parallel zur alten Version zu installieren. Selbst der Mann und groß die Freude wie die Dankbarkeit.

Sonntag, 210328

Eine Woche zum abhaken. Durcheinander im Beruf, Eltern, Sommerzeit, Vollmond, Corona, wegfahren – ja/nein, eher nein derzeit. Und jetzt ist Sonntag, da soll ich ruhen, das muss ich nur noch meinem unruhigen Geist erklären.

Sonst so? Keine klugen Gedanken heute, schuld sind oben genannte Zu- und Umstände. Oder Merkel. Wobei die schon meinen Respekt hat – vor dem versammelten Berliner Haifischbecken um Verzeihung für eine gemeinschaftlich fabrizierte Eselei zu bitten, hat in meinen Augen schon Größe. Also geht es hier heute trivial zu, das darf auch sein. Katzenbilder passen gut dazu, die gehen immer und bergen wenigstens keinen politischen Konfliktstoff. Bitteschön, Madam Lilit in bunt und träge. Sie hat jeden Tag Sonntag, im übrigen.

Wenn schon, denn schon…

Suchbild …

Und – es geht flach weiter. Ein zeitgeistiges Fundstück vom Kaufmannsladen, letzte Woche. Es wird Mensch offensichtlich einiges zugetraut, einschließlich einer missratenen oder zumindest unvollständigen Überwindung der oralen Phase. Neben den allseits bekannten lustvollen Varianten gibt es da noch etwas – wie sagte meine Mutter immer: Dat hab ich dir schon tausend Mal gesagt, du sollst dat sein lassen!

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Und…

Nette Aufmerksamkeit aus den Kommentaren letzte Woche. Passt immer noch gut.

Einen guten Sonntag allseits!

Samstag, 210220

Amerika ist zurück.

So sagen sie und es klingt gut, wenn man den Umgangston des neuen Präsidenten hört. Er mag ein vergleichsweise netter Mensch sein. Solange es nicht um Exportüberschüsse, Militärausgaben Energieversorgung und Handelsvorteile geht. Da hat die neue amerikanische Freundlichkeit Grenzen, was nicht überrascht. Aber das ist es nicht, was mich derzeit beschäftigt, wenn ich mir Gedanken über Politik mache. Joe Biden ist ein alter Mann und seine Berechenbarkeit (wichtig, nach den Erfahrungen der letzten vier Jahre) dürfte die Welt schon aus biologischen Gründen nicht mehr all zulange erfreuen. Dazu kommt, und das wiegt in meinen Augen viel schwerer, Demokratien werden eher selten durch Putsche oder dergleichen gestürzt, sondern schaffen sich selbst ab. Auf der einen Seite verunsicherte, verängstige Menschen, Menschen, die um jeden Preis Überkommenes bewahren wollen (ich schließe mich da nicht von aus), Menschen, bei denen gesäte Zwietracht und Zweifel auf fruchtbaren Boden fallen. Auf der anderen Seite die Demagogen, die groben Vereinfacher, Polarisierer, die Bodenbereiter des kommenden Heilsbringers. Diejenigen, welche besagtes Geschäft mit der Angst und der Unsicherheit meisterlich bedienen, unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit aus dem Kontext gerissenen Teilwahrheiten und auch freche Lügen verbreiten. Die viele Fragen und Zweifel liefern, aber so gut wie keine Antworten. Und – auch das gehört zur Wahrheit, zur Misere zählen auch manche weichgespülte Politiker der so genannten etablierten Parteien, die vor lauter schielen auf die Wählerstimmen vergessen haben, Klartext zu sprechen. Die Dinge mit einfachen Worten beim Namen zu nennen, ohne ihren Inhalt zu vereinfachen, zu verdrehen.

Selbst übe ich mich neben Gottvertrauen in Vertrauen auf die staatstragenden Institutionen. Diese Republik hatte einen derart beschissenen Start, mit den zahllosen Verwaltungskräften, Richtern, Staatsanwälten, die schon im Nationalsozialismus Dienst taten. Selbst davon hat sie sich erholt und gilt vielleicht nicht zuletzt darum international als ein Hort der Beständigkeit, trotz aller Zweifel, von innen heraus betrachtet. Was mich mehr erschreckt, ist die Berechenbarkeit und Kontinuität von Autokratien, waschechten Diktaturen, Ein-Parteien-Herrschaften, die genau damit bei ihrem Volk punkten können. Auf ihre Weise haben sie schon recht – wer weiß, wer in knapp vier Jahren in Amerika regiert. Oder hierzulande. Auch werden Entscheidungen sehr viel schneller umgesetzt – was sehr gut ist, wenn es die richtigen waren. Wer nun aber zu laut jubelt, sollte den Preis bedenken, den solche Staatsformen fordern. Da kommt man sehr schnell bei den Märchen von den guten und bösen Königen an. Mir zu gefährlich, mit Blick auf letztere und unseren Erfahrungen damit. Ein Knüppel schmeckt nicht gut, und auch die Art, wie Menschen in solchen Staaten einfach so verschwinden können, hinter dicken Mauern oder in anonymen Grabstellen, gefällt mir nicht. Dann lieber so, wie es ist, mit Potential auf Verbesserungen und einer guten Portion Unsicherheit.

So, das reicht für`s Erste, mit Politik … Obwohl, da wäre noch etwas. Impfen geht los, die Liebste als Angehörige einer Risikogruppe heute sehr kurzfristig mit dem Saft von Astra-Zeneca, die Eltern ab nächster Woche mit mRNA-Impfstoff. Eines der wichtigsten Dokumente der kommenden Zeit dürfte der Impfpass werden. Wetten?

Ok, wieder auf Start, ich komme heute nicht von dem Thema los. Amerika. Mal abgesehen davon, dass ich einer ursprünglich amerikanischen Gemeinschaft mein Leben verdanke und mit einem guten amerikanischen Programm einen großen Teil meines Jobs erledige – da war doch noch etwas. So`n Lebensgefühl. Südstaaten … vielleicht komme ich doch noch irgendwann dort hin. Mit Impfpass …

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Samstag, 201121

Nachgespürt und festgestellt, die Lauten sind vor allem eines – laut eben. Nicht zwangsläufig zahlreich. Für mich stelle ich fest: Lange halte ich an Menschen fest, gebe so schnell niemanden auf, weil auch ich immer wieder auf Menschen gestoßen bin, die mich nicht aufgaben. Allerdings ändert sich da gerade etwas, in mir. So bin ich nicht mehr bereit, mit Menschen zu diskutieren, die unseren Staat als Diktatur verunglimpfen, die nach Freiheit und Menschenrechten schreien und denen zujubeln, die, sind sie erst einmal an den Trögen, genau das am allerwenigsten möchten.

Alles nichts Neues. Geschichte wiederholt sich gerade, mit den Mitteln dieser Zeit. Unsinn, krudes Zeug, aus dem Kontext gerissene Halbwahrheiten, freche Lügen und Sündenbockmentalitäten verbreiten sich rasend schnell und fallen vor allem dort auf fruchtbaren Boden, wo mangelnde menschliche Reife mit persönlichen Einschränkungen und existenziellen Nöten zusammenfallen. Natürlich ist Kritik oft berechtigt und muss auch Gehör finden, so vieles wirkt überzogen und riecht nach flügelschlagenden Aktivismus, aber wer daraus das Recht ableitet, diesen unseren Staat als ganzes in Frage stellen zu dürfen, braucht sich nicht wundern, wenn er auf massive Ablehnung stößt. Selbst finde ich diesen Staat verbesserungswürdig, aber ich kenne keine freiere, humanere Gesellschaftsform. Das widerspricht sich übrigens nicht mit meiner Affirmation zur Anarchie und meiner Ablehnung sämtlicher Autoritäten, auch wenn das schwer verständlich scheint. Anarchie setzt Empathie voraus, sonst mündet sie im rechtlosen Chaos. In jungen Jahren habe ich mich empört, warum es hierzulande nicht möglich ist, über weitreichende Entscheidungen via Volksentscheid abzustimmen, wie eben in der Schweiz üblich. Je mehr ich das „Volk“ und seine leichte Manipulierbarkeit kennen lerne, um so mehr beunruhigt mich der Gedanke, wirklich jeden über alles mitbestimmen zu lassen. Eigentlich sehr schade, das.

Es singt der Chor der Blöden, der schon immer war zu laut. Auch, wenn Marius das damals in einem anderen Zusammenhang meinte.

Sonntag, 201108

Barak Obama, 7.11.2020

Ein Wochenende ohne besondere Vorkommnisse, zumindest, was mein Leben so angeht. Politisch und Seuchen-technisch mag das anders ausschauen. Hinter dem großen Teich haben sie einen neuen Häuptling gewählt, während der alte noch am Stuhl klebt. Unsäglich, dieser Mensch. Scham-erfüllt wende ich mich ab, denke an den Schuh, der einst George W hinterher flog. Wenn eine Geste passt, dann die. Nichtsdestotrotz ist es erst einmal Sache der Amerikaner, wie, warum und wen sie wählen. Zwar strahlt es bis hier her, was dort geschieht, ist dennoch weit außerhalb dessen, worauf ich auch nur den geringsten Einfluss habe. Mir reichen die Verhältnisse hierzulande schon. Zumal sich in der Sache nicht viel ändern dürfte, zumindest handelstechnisch. Militärisch schon eher, aber im wesentlichen dürfte ein neuer Ton in den Umgang kommen – das ist schon mal eine ganze Menge, hat doch viel mit gegenseitigen Respekt zu tun, auch, wenn man nicht unbedingt einer Meinung ist.

Ein Wort noch an alle, die glauben, es ginge sie nichts an. Wir alle sind dicht verwoben in einem engen Netz aus wechselseitigen Abhängigkeiten. Der Yoga-Lehrer aus dem Studio, der Lehrer in der Schule, der Mitarbeiter im Gesundheitswesen, sie alle haben eine Menge mit dem Werker am Band eines Automobil-Zulieferers zu tun, werden doch hier die Erträge erwirtschaftet, die andernorts dann abgeschöpft werden und so anderen ihre Existenz ermöglichen. Am Handel hängt alles, gehen doch von 3 produzierten Oberklasse-Fahrzeugen 2 in den Export, davon eines in die Staaten. Ebenso der deutsche Maschinenbau, der weltweit einen exzellenten Ruf hat. Ein würdiger Umgang miteinander tut also Not, angesichts unseres gewaltigen Außenhandels-Überschusses, der uns allen zumindest in „normalen“ Zeiten ein Auskommen ermöglicht.

Sonst so? Gestern Abend schauten wir Bohemien Rhapsodie, den Film von 2018. Erinnerungen wurden wach, aus einer Zeit, in der das Leben eine Menge Euphorie lieferte, in meinem Fall noch gut verstärkt durch den Einsatz von Alkohol und Drogen. Gänsehaut beim hören und sehen, Erinnerungen und Menschen und Jahre. Es gibt Zustände, die liefert einem das Leben nur mit 18, 20. Später dann in dieser Form nie wieder. Anders, ja. Nicht so hoch, aber tiefer.

Weil`s jetzt sein muss.

Berührung und Nähe. Zu dem Thema habe ich eine guten Artikel gefunden, aus dem Sommer diesen Jahres. Nachzulesen ohne Bezahlschranke HIER bei den Krautreportern. Wenn mir etwas fehlt, dann die Möglichkeit, andere Menschen ohne Angst umarmen zu können, zumal ich so lange gebraucht habe, das zu lernen, bzw. zuzulassen. Auch hier wieder – ES findet sich, kein Staat kann so etwas dauerhaft unterbinden, Ansteckung hin, Seuche her. Wir werden lernen, damit neu umzugehen.

Nähe? Geben die hier auch, die Opportunisten vor dem Herrn. Wenn, dann ehrlich. Bild 2 ist ein Suchbild, irgendwo ist ein Auge versteckt, in dem geplatzten Sofakissen 🙂

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