Farbenspiel

Wuppertal, Nordbahntrasse

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Die Nummer 1 !

Im administrativen Teil des Wassertigers kann ich schauen, mit welchen Suchwörtern die geneigten Leser auf meine Seite gefunden haben. Das ist für mich teilweise sehr unterhaltsam und bestimmt für die Betreffenden mit der einen oder anderen Enttäuschung verbunden. Jedenfalls staune ich öfter mal, was so alles gesucht wird. Wenn Suchmaschinen plaudern könnten.

Seit längeren unangefochten auf dem ersten Platz meiner Sympathie-Skala liegen diese Worte hier:

„sie hatte eine latte in der hand in einem ford capri“

Meine Güte, denkt es in mir, da hat aber noch wer eine bewegte Jugend gehabt. Leider muss der Besuch des betreffenden Eintrags schon eine gewisse Enttäuschung gewesen sein.  Erotische (Kurz-)Geschichten gebe ich nicht zum Besten und im übrigen hatte ich damals genug damit zu tun, mit all den Sachen im Blut dieses Gefährt zu steuern.

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Dein Vater spinnt !

Das war die Reaktion der Mutter meines Sohnes, dem ich in jungen Jahren erklärte, dass absolut alles einen Anfang und ein Ende hat. „Lebt“, wenn man darunter eine festgelegte Zeitspanne der Existenz versteht. Auf seiner Nachfrage hin eben auch Steine, nur in viel größeren Zeitspannen.

Papa hat gesagt, Steine leben…
Heute studiert er Bautechnik 🙂

Wer spricht da noch von Zufall ?

PS:
Mein Lieblings-Buch in dem Zusammenhang ist Billard um halb Zehn von Heinrich Böll.
Und – Danke, Frank, für die Inspiration zu diesen Zeilen  🙂

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Sonntag

Draußen fällt immer noch der milde Frühlingsregen, der mir schon gestern auf dem Rad eine Dusche verpasst hat. Luxus für heute war, bis 9 im Bett zu bleiben. Die Liebste ist als treuester Groupie ihrer Kleinen wieder mal unterwegs und ich teile mir das Wochenende mit den beiden Katern. Die Welt bleibt bis jetzt gerade eben draußen, von einem Pflicht-Anruf bei den Eltern zwecks Ortung des Wohlbefindens mal abgesehen.

Vom Kater Schwarz lasse ich mir beim Yoga zuschauen, der ist mitunter sehr interessiert, seinem Blick nach. Oder er wundert sich, wie auch immer. Gesund ist er auch wieder, nachdem seine chronische Blasen-Gries-Geschichte wieder durchgeschlagen hat. Tobt er dann umher, muss ich nicht meckern, sondern freue mich, dass es dem kleinen Kerl wieder gut geht.

Sonst so? Alleine haushalten bringt auch Vorzüge, was das Timing für`s essen angeht. Oder bei der Speise der Wahl. So sitze ich nun hier mit einem frisch gefüllten Bauch, der sich über Zwiebel-Knoblauch-Pfannkuchen freut, nach denen es hier immer noch duftet.

Lebensgefühl?
Unverändert.

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