Sonntag, 201018

Ein paar werkfreie Tage gehen zu Ende, ich bin dankbar für unsere Kinder, die Corona zum Trotz hier her finden. So wie ich es im übrigen mit meinen Eltern halte. Es ist nicht an uns, uns vollständig zu isolieren, das macht auf Umwegen ebenso krank. Zweifel gehören dazu. Was ist, wenn. Nicht für mich, für uns. Für die Alten. Es ist, wie es ist und ich lasse mich führen.

Sonst so? Es scheint heute doch noch heller zu werden. Es braucht Licht, Luft und vielleicht auch Sonne.

17 Gedanken zu “Sonntag, 201018

      1. die freiheit ist ein stern, den unendlich weit weg ist, den man trotzdem am firmament flunkern sieht, sich zu ihm hinwünscht.
        kommt man ihm dann wirklich näher, weil gewisse zwänge und erwartungen wegfallen, flunkert er immer noch in unendlich weiter ferne… die neugewonnene freiheit verliert sich schnell und andere unfreiheiten rücken in den vordergrund.

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      2. kein mensch und keine kreatur wird jemals ganz frei sein. es geht pragmatisch um das frei sein von… im leben. z.b. frei von sklaverei oder bevormundung. freiheiten in der gesellschaft müssen ständig verteidigt werden. mit der freiheit ist es wie mit der liebe. vordererst geht es um die praktische umsetzung… das ideal bleibt ganz weit weg.

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      3. Stimmt, totale und absolute Freiheit gibt es nicht. Obwohl – da gab es doch mal so ein LiedWenn du nichts mehr hast, bist du frei… Kommt schon noch früh genug. Bis dahin dürfen wir mit unseren Beschränkungen leben lernen.

        Interessant auch, was die Gesellschaft mit dem Begriff der Freiheit so anstellt. Wir leben ja nicht in einer freien demokratischen Grundordnung, sondern in einer freiheitlichen. Also so ein wenig frei 😉 Auf die Liebe bezogen hieße es dann lieblich … ok, ich glaube, ich verlaufe mich hier 🙂

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      4. keine gesellschaftsordnung kann den bürgern freiheit versprechen, eben nur im rahmen einer gesetzgebung.

        umso weniger man besitzt, desto freier sollte man sich fühlen – ist auch meine idee. man sollte nicht mehr besitzen, als man braucht. also ich brauche z.b . weder ein haus noch eine segeljacht. ich glaube auch nicht, dass man grund und boden besitzen kann. dass wir menschen die erde unter uns aufteilen ist fatal und schafft nur unfreiheit. es gibt dinge, die kann man gar nicht besitzen… und dies verkennen leider viele menschen. sie denken vielleicht nicht frei genug.

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      5. wir menschen besitzen viel zu viel. wir entwickelten im laufe unserer evolution/geschichte einen regelrechten besitzwahn. das halte ich für sehr dumm, weil es auf einer beschränkten welt/erde unweigerlich in die selbstvernichtung führt.
        auch freiheit kann man nie besitzen, sondern muss sie mit allen anderen lebewesen teilen.

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  1. Wir haben gestern ein Zwiebelkuchenessen gemacht mit den Nachbarn, im Freien, mit Feuerschale, Winterjacken, Decken und genügend Abstand. Über 3 Stunden sind wir so zusammengesessen. Mit etwas Kreativität lässt sich auch in solchen Zeiten zusammenstehen.

    Einen schönen Sonntag🙋‍♀️

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