Darf ich das?

„Segne dich selbst.“

So heißt es in meinem Lieblingsgedicht von Joseph Beuys. Darf ich das? Klingt das nicht nach Egoismus, Anmaßung oder dergleichen? Meine Kirche sagt, jeder Mensch kann Gott bitten, einen anderen Menschen zu segnen. Einen anderen Menschen, darf ich dann Gott bitten, mich zu segnen? Oder mich a la Beuys gar selbst segnen wollen? Im Sinne der reinen Lehre ist das von der Logik her irgendwie nicht.

Was mich jetzt nicht davon abhält, meinen Gott um seinen Segen für mich zu bitten. Und für dich auch – ja, DU, die/der das hier gerade liest 🙂 Wenn das noch andere machen, sind wir schon ein Stück weiter…

Grüße & uns allen ein frohes Osterfest!

 

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24 Gedanken zu “Darf ich das?

  1. Das is wieder typisch Beuys … wobei ich mich grad frage 🤔 hat der sich diesen Namen eigentlich selber gegeben … wi man immer erst nach gucken muss , wie man ihn schreibt? 😂😂😂
    Segne dich selbst
    Um Segen bitten …
    Keine Ahnung
    Ich bitte Gott für andere Menschen … ihnen zu helfen , sie zu leiten und zu begleiten …
    Auf die Idee mit dem Segen bin ich noch nie bekommen
    Es ist eine Gnade
    Es fällt dir zu … meist , wenn du grad gar nicht damit rechnest oder daran denkst …

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      1. Hm … ich versuch`s mal mit eigenen Worten:

        Gnade ist das, was wir empfangen, wenn wir trotz unserer ständigen Verfehlungen immer wieder liebevoll von unserem Schöpfer aufgenommen werden.

        Segen ist das, was wir empfangen, damit wir unserem Schöpfer möglichst wenig Anlass geben, Gnade walten zu lassen 😉

        Moin 🙂

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      2. Das mit dem Segen hast Du aber schön erklärt. Da wäre jetzt wirklich von Vorteil, wenn jeder sich gesegnet fühlt…..gleich kommt mir die Galle hoch, weil mich das Thema Verbrechen, Beichte, Vergebung gerade anglotzt….huch: Deckel wieder drauf

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      3. uiiiiii: das Einbandmotiv ist ja schon mal sehr ansprechend. Ja, ich lese gern bzw. höre inzwischen sehr viel Hörbuch. Werd ich mal Ausschau halten. Danke!

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      4. Das lohnt sich – ich habe Buch und Hörbuch. Der Autor spricht selbst – drei CD`s mit MP3-Dateien – gut 12 Stunden Text. Ist ein dickes Buch … beschreibt sehr gut Licht und Schatten der Menschheit.

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  2. hm..sich selber segnen oder sich für gesegnet halten? Das sehe ich so: wenn ich mich selbst nicht für gesegnet halte, werde ich wohl nicht gerade ein Segen für andere sein? Bin ich nicht gesegnet, wenn ich annehme, dass der göttliche Funke (auch) mich zum Leben erweckt hat? (dass es eine allmächtige Weisheit gibt, die auch mein eigenes Sein umfasst?)
    So gesehen? stellt sich dann überhaupt diese Frage? Liebe Grüße an Dich

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