Jeden Tag drei Fragen, Tag 23

  • Was war die verrückteste Idee, die Du je hattest ? Hast Du sie umgesetzt ?

Definiere „verrückt“. Ich hatte eine Menge Ideen, die ich auch meist umgesetzt habe. Wofür „man“ mich teils für „verrückt“ gehalten hat. Heute weiß ich, dass die meisten meiner Mitmenschen alles für „verrückt“ erklären, was nicht in ihr Weltbild passt. Was mir wurscht ist. Meine Ideen pass(t)en in mein Weltbild … ergo hatte ich nie „verrückte“ Ideen, von so einigen Erfahrungen in jungen Jahren mal abgesehen.

  • Wie wärs: Für den Rest des Tages ohne Radio, Kopfhörer und Fernsehen ? Was hörst Du dann ?

Zunächst den eigenen Atem, der mich meine Befindlichkeit spüren lässt. Und über selbigen korrigieren lässt. Ansonsten finde ich das richtig nett von dir, lieber Programmierer, dass Du das Internet ausgespart hast 🙂

  • Muss man immer fröhlich sein ?

Müssen ? Gott bewahre ! Mir tun die Menschen leid, von denen das beruflich erwartet wird. Dann gibt es noch jene, die sich selbst „Fröhlichkeit“ auferlegen, sie zum festen Bestandteil ihres Habitus machen. Sie machen mich vorsichtig – auch ein Dolch kann lächelnd gestochen werden. An weniger guten Tagen schaue ich dann mal, wie belastbar eine solche „Fröhlichkeit“ sein kann.

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9 Gedanken zu “Jeden Tag drei Fragen, Tag 23

  1. 1. Wer mich kennt rennt schon weg wenn ich nur sag „Ich hab eine Idee“ 😉
    2. Frage ungeschickt gestellt – Fernseher hab ich nich , Kopfhörer benutz ich nur außer Haus und heute geh ich nich raus , Radio – am WE brauch ich auch keine Nachrichten mit Wetterbericht
    Aber ich hab ja noch meine Musikmaschine und den PC 😜
    3. Bloß nicht … und auch nicht mehr unter Menschen … die können mich alle mal … ich bin so wie ich grad bin … alles andere hat nur ins Verderben geführt
    Moin 🙋

    Gefällt 2 Personen

  2. 1. Ich bezeichne mich gerne als verrückt, auch wenn immer noch manche Menschen das mit geisteskrank verwechseln. Ich bin aus der Mitte, aus der Normalität verrückt – und das ist auch sehr gut so. Verrückte, anders gedachte Ideen und Pläne gehören dann dazu.
    2. Die Stille fehlt mir manchmal. Ich habe einen lauten Job. Dann lasse ich auf der Heimfahrt bewusst das Radio aus und höre nur mir zu. Oder an warmen Tagen dem Wald, durch den ich fahre. In einem Buch las ich mal, dass ein sehr , also wirklich sehr langer Waldspaziergang ( so 4 bis 5 Stunden) die Psyche vollkommen resetten würde. Bisher steht das noch auf meiner ToDo Liste. Ich Frage mich nur, was wäre dann mit Punkt 1?
    Dauerfröhlichkeit? Ich halte Abstand von Menschen mit dieser Macke. Sie wirken unecht, als wollten sie ihre wahren Gefühle verschleiern. Ich bin lieber ehrlich mal einen Tag lang mies drauf und teile das im Notfall meinem Klientel auch mit. Damit kommen wir beide klar und am nächsten Tag geht es dann meistens auch wieder.
    Liebe Grüße und danke für die schönen Denkanregungen, Alice

    Gefällt 1 Person

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