Die Nacht war arg kurz, anlässlich eines Reinfeiergeburtstags. Die Lokalität lag auch noch am Arsch der Stadt, aber immerhin mit den Öffis erreichbar. Nette Unterhaltung, leider war das Ende laut (die anderen) und mangels Kaffee müde (ich). Um 2 ging es mit dem Lumpensammler Nachtexpress heimwärts. Wir sitzen vorne, ein älterer Kerl ebenso. Die Busfahrerin kenne ich vom sehen, ein schlankes, älteres Wesen mit vielen bunten Bildern auf der Haut und rot behaart. Die zwei kennen sich, der Kerl springt an jeder Haltestelle kurz raus, filzt in affenartiger Geschwindigkeit die Mülltonnen und drumherum nach Pfandzeug. Es klappert und scheppert ordentlich, derweil er guter Dinge mit der Fahrerin scherzt. Wir schauen staunend zu und freuen uns über das gute Zusammenspiel der beiden.
Fazit: Auch Nachts reisen bildet, aber das mit dem reinfeiern, dafür sind wir zu alt. Um drei waren wir daheim, empfangen von zwei ob des ungewohnten Trubels irritierten Katzen.
Zur Tagesqualität


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Gestern war es blau statt grau und ich scheuchte Mutter aus dem Zimmer. Kleine Erkundungsrunde übern Berg, garniert vom gelegentlichen mütterlichen Gemecker über die Zustände hier wie bemalte Hauswände, teils arg derangierte Häuser, obligatorische Hundescheiße, Autos und Mülltonnen auf dem Gehweg. Aber die Sonne schien, immerhin. Und gehalten hat sie sich tapfer.
Fund am Rande – Toms 🅰️lpha und 🅾️mega, recht hat er, auch wenn das mit dem kleinen Moment relativ sein mag. Und weiter geht es sowieso.
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Jahresende
Alle Welt resümiert vor sich hin und/oder übt sich in Weissagungen ob des kommenden Jahres. Raunächte tun ihr Übriges, auch wir wurden zum Schluss noch arg geschüttelt. Ich glaube an gewisse Fügung, auch an eine Art Magie, mag sie sich auch gut verbergen. Hier hat es ein dickes Buch über Astrologie, fein vollgestaubt, ebenso wie ein Tarot-Kartensatz, dito grau verziert. Manch einer liest in den wie auch immer gearteten Zeichen, ich übe mich in Vertrauen. Zwar bin und bleibe ich ein von Neugier getriebener Mensch, allerdings laufe ich keinen Weissagungen oder sonstigen Informationen, die Wahrheit betreffend, hinterher. Die ist eh ein pfadloses Land (Krishnamurti), will heißen, es gibt nicht nur die Eine und schon gar keine vorgezeichneten Wege durch sie hindurch. Meine Gewissheit ist, alle Art Information, derer ich gewahr werden soll, die kommt zu mir, manchmal durchaus verknüpft mit weitreichenden Entscheidungen in der Folge. Ich brauche sie nicht zu jagen, sie finden zu mir.
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Festplattenfund, ich so, anno 2008.
Jung und hübsch konnte ich 🙂
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Hübsch die zweite, Grazie sonnenlichtgestreift.
Einen guten Übergang allseits!
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