Das Projekt Holsteiner Treppe neigt sich dem Ende zu, nur noch ein Absatz von 11 Stufen steht an, interessanterweise zum Thema „Altersweisheit“. Und das mir, aber wer weiß. Die letzten Stufen schreibe ich in Ruhe vor und veröffentliche beizeiten, damit das Geschreibe nicht mit dem sonstigen Leben kollidiert. Das ist nicht ohne, derzeit.
Zu viel Cortisol im Blut, mit entsprechenden gesundheitlichen Herausforderungen. Gefühlt will alle Welt irgendetwas, mein Arbeitgeber vorneweg. Aber auch für die Zeit danach (<15 Monate) hat die Welt so ihre Erwartungen. Mutter träumt von 24/7 Dauerbespaßung, das Kind von tatkräftiger Hausbauunterstützung, die Liebste von einer grundlegenden Behebung des Sanierungsstaus in der Wohnung und die Selbsthilfe von mehr Engagement meinerseits in Verwaltungsangelegenheiten. Sieht also nicht nach Langeweile aus, die Zeit nach der „Arbeit“.
Und ich? Muss gelegentlich an Sonjas Jugenderinnerungen denken, die mit dem Papagei, der „Tach Aaschloch“ sagen konnte. Son Tier will ich auch … leider steht zu befürchten, dass der sich nicht wirklich gut mit den Katzen verträgt. Also erst einmal in der Gegenwart geblieben, heute, hier und jetzt. Da ist es zumindest überschaubar.
Das wichtigste zuerst – wenn schon der Papagei aus Gründen ausfallen muss – neben den Katzen war da auch noch was mit Höflichkeit – erst mal schauen, dass etwas mehr Gelassenheit in die Gegenwart kommt. Die hat sich derzeit gut getarnt, läuft irgendwo da draußen mit einer dämlichen Weihnachtsmütze rum und macht auf schlanken Fuß. Na warte, komm du mir nach Hause 😉
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