
Holsteiner Treppe, Wuppertal
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Nachlese
Knapp sieben Monate hat die „Treppenbesteigung“ gedauert, mit einigen Pausen. 112 Stufen, jede Stufe ein Eintrag plus diverser Zwischen-Statements. Herausfordernd war die Selbstbeschränkung auf 500 Zeichen pro Stufe, um Messenger-gerecht zu bleiben und um mich beim schreiben nicht zu verlieren.
Auf den Punkt kommen.
Es gab Begriffe, da flossen sofort die Assoziationen, bei anderen fing ich mehrfach an, um eine Spur zu finden, hier vor allem bei Wörtern, deren Bedeutung noch im Nebel, in der Zukunft liegt. Hier war ich gefordert, mir etwas auszumalen, wie es sein könnte, wie es passen könnte, für mich.
Die Treppenabsätze verkörpern einen Lebensweg, von unten nach oben, von der Kindheit bis zum Alter. Da in etwa dreiviertel meines Lebens schon gelebt sein dürften, konnte ich mit vielem etwas anfangen, und der „Rest“? Wird sich finden.
Sehr bereichernd war auch der Austausch mit den geneigten Lesern in den sozialen Medien, in der Hauptsache auf meinem Blog, der Wupperpostille, aber auch auf Facebook, Instagram und Threads, wo die Stufen ebenfalls geteilt wurden.
Danke dafür!
Und – eine gute Hilfe, auch beim Drabblen nachdem mein Lieblingszeichenzähler verseucht wurde und die anderen schlicht wenig taugen – eine gute Android App, in englisch, was aber nicht stört.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.yaapps.wordscounterapp
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112 Stufen hat die Holsteiner Treppe in Wuppertal, verteilt auf 9 Absätze. Seit Jahren sind sie im Rahmen eines Kunstprojektes in bunt gehalten und eine jede ist mit einem Begriff, einem Wort beschriftet.
https://www.horst-glaesker.de/Galerie/Fullscreen_Kunst_Raum/Scala.html
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©wupperpostille_aka_grinsekatzoelberg
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