Sonntag, 210530

78

Heute vor 78 Jahren – der Tag, an dem meine Eltern für den Rest ihres Lebens paralysiert und traumatisiert werden sollten. Die Welt ist zwar nicht gleich untergegangen, wie später behauptet, aber es hat schon gereicht, für ein paar Tausend Tote mehr sowie für weitere unzählige schwerst traumatisierte Seelen, denen an diesen Tag noch mehr ihrer eh schon spärlichen Möglichkeiten der eigenen Entwicklung genommen wurden. Es lohnt sich also, dem zu gedenken, nicht nur aufgrund meiner eigenen Entwicklung als Kriegsenkel, dem es zwar physisch an nichts mangelte, der dafür jedoch Nacht für Nacht mit den entsprechenden Bildern und Träumen versorgt wurde. Der, obgleich so gut wie nicht über den Krieg gesprochen wurde, mit einem riesigen schwarzen Schatten aufwuchs. Es gibt Welten jenseits der Worte…

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Sonst so – Bratwurst.

Nein, kein geschreddertes Tier im Naturdarm, sondern eine Ortslage in Wuppertal. Da war ich gestern, auf einer für meine Verhältnisse etwas größeren Runde von 12500 Schritten und knapp 9 Km. Wird langsam besser, meine Kondition. Wer will, kann mir auf der Karte via GPX folgen, falls..

In der Bildmitte unsere Friedhofskirche, nebenan…

Nach dem Vogelsang – ich liebe diese uralte Deutsch 🙂 , ja danach kommt das Sonnenbad, für Mensch und Tier…

So gesehen an der Böschungsbefestigung unserer Nordbahntrasse.

Und – Glaskugel, wir so – Anno 204X.

Eine gute Alternative wäre, früher loszulaufen. Allein die Füße sind so schwer…. Einen guten Sonntag allseits.

So Wanderungen

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Von der Blumenwiese des schlichten heiteren Seins
Zu den Sümpfen der Scham
Durch das Tal der Selbstverachtung
In die Fallgrube des Selbsthasses
Im Nebelwald des Rausches
Durch die Feuer des Zornes

Zu den schmalen Graten
Zwischen Selbstüberschätzung und Selbsterniedrigung
Zwischen Selbstliebe und Narzissmus
Zwischen Lärm und stiller Wahrheit
Zwischen reden und schweigen
Zwischen Ego und Vertrauen
Hin zur weiten, grünen Ebene des Friedens

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