Samstag, 210116

Keine besonderen Erkenntnisse diese Woche, von den üblichen Herausforderungen mal abgesehen.

  • Jeder Tag hat nur 24 Stunden.
  • Die Nacht hat grundsätzlich zu wenig Stunden
  • Muskeln und Sehnen mögen keine Kälte und im fortgeschrittenem Alter auch keine größere Mengen Stahl.
  • Die drei Löcher in meinem Unterarm haben fast identischen Abstand, sie zeugen vom ausgelassenen Spiel mit einer jugendlichen Katzendame.
  • Es ist für mich jedes Mal ein Wunder, zu sehen, wie schnell kleine Wunden sich schließen, Blut gerinnen kann und Wunden heilen können.

Sonst so? Abstand halten ist Kacke, jedenfalls, was das große Kind angeht, das ob zahlreicher beruflicher Kontakte Skrupel zeigt, seinen Geburtstag familiär zu begehen. Ehrt ihn und betrübt mich. Ihn vermutlich auch. Es sind Scheiß-Zeiten, und um so mehr möchte ich diejenigen Köln sehen lassen, die immer noch so tun, als ginge sie das alles nichts an, die fröhlich ihr Ding wie gewohnt durchziehen, sich natürlich auch nicht impfen lassen wollen und ihren geistigen Dünnschiss ihre Realitäts- und Wissenschafts-feindliche Haltung auch noch lauthals verbreiten (dürfen).

Stichwort verbreiten – Twitter zieht Trump den Stecker, ein echter Beitrag zum Weltfrieden, wie ich finde. Ob hinter diesem längst überfälligen Entschluss Einsicht steckt oder die schiere Angst vor massiven Eingriffen von außen – schwer zu sagen. Bleibt jedenfalls spannend, was gerade in den Staaten geschieht.

In dem Sinne:

We look hard to see for real …

*

28 Gedanken zu “Samstag, 210116

  1. stimmt nicht ganz: die erde dreht sich immer schneller… wenn wir lange genug leben, wird ein tag nur noch 23 stunden haben. oder wir werden in einer zukunft reinkarniert, wo der tag nur noch 20 stunden hat. hoffenlich müssen wir dann nicht nach wie vor 8 stunden arbeiten.
    sowieso kommen mir die tage immer kürzer vor, was wahrscheinlich am fortgeschrittenen alter liegt. im vergleich zum schon gelebten leben ist ein tag eben nur noch ein fliegenschiss. außerdem lässt im alter die umtriebigkeit nach, der stoffwechsel verlangsamt sich. man mutiert zur schildkröte/schnecke. wie ist das zeitgefühl einer schnecke im verhältnis z.b. einer fliege?
    einen positven effekt erlebte ich aber trotz alter: der sex ist nicht so schnell vorbei (falls man(n) ihn hat).

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  2. Ob Twitter gut getan hat Trump zu sperren, da bin ich mir nicht so sicher. Natürlich muss diesem Menschen gezeigt werden, dass er seine narzisstischen Gedanken nicht ungestraft verbreiten darf. Aber das kommt einer Zensur gleich und ist auch schon gleich wieder totalitär. Moderieren hätte ich besser gefunden. Aber, auch stellt sich die Frage: Wer kann das objektiv? Ich hoffe sehr, dass er die Konsequenzen tragen muss. Einsehen wird er sein unrechtes Handeln wahrscheinlich nie.

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  3. Ein Familienmitglied aus Köln schrieb mir eben, dass es bald keine Lebensmittel mehr geben wird und dafür einen Blackout. Ich soll Krisenvorsorge betreiben, denn die Regale werden immer leerer. Mich regt das so auf. Ist ja ohne solche Nachrichten schon alles nicht so einfach. Auf meine Bitte hin, mir solche Nachrichten nicht zu schicken, verweist sie darauf, dass es ihre Pflicht wäre zu warnen. 😭

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    1. Heute früh, vor dem Bio-Markt, da war es so ähnlich. Zwei junge Frauen stehen auf dem Parkplatz vor dem Laden, volle Einkaufstaschen, eine lamentiert darüber, wie es sei, bald nur noch „Müll“ essen zu müssen, wenn „die Regierung alles kaputt gemacht hat“ Ich habe Lust, ihr zu erklären, wie blöd sie ist, aber das bessert Mensch ja bekanntlich auch nicht, also schaue ich sie im vorübergehen nur an, das kann ich gut, so schauen, dass es keiner Worte bedarf. Sie war nur kurz irritiert, palaverte dann unbeeindruckt weiter. Wie hat ein Freund das mal formuliert:
      Gib` ihnen Schokolade und sie beschmieren sich. Gib` ihnen einen Klatsch und sie schreien … Nichts hilft so richtig …

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      1. Er gibt uns das, was wir brauchen, um uns weiter zu entwickeln.
        Das ganze Elend, gibt uns genau diese Möglichkeit.
        Zum Beispiel Mitgefühl zu entwickeln mit ALLEN lebenden Wesen wäre ja keine Herausforderung, wenn die alle liebenswert wären

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  4. Das die AUSgangssperre zur Diskussion steht, haben wir den Damen und Herren AUSnahmen zu verdanken, unter anderem …
    Was mich so seltsam macht ist die Haltung des *Dürfens* oder nicht *Dürfens* …
    Wo bleibt das Mitgefühl mit denen, die leiden ?
    Wo bleibt die solidarische Verantwortung ?
    Ohne das *dürfen* wir uns nicht wundern, wenn wir bald gar nix mehr *dürfen *

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