6 Gedanken zu “Sonntag, 201206

  1. Lieber Reiner, wir haben eine ähnliche Sichtweise auf die Dinge. Man denkt im Allgemeinen, die Zustände „einsam“ und „alleine“ seien ein Defizit. Es würde etwas fehlen, man sehnte sich nach Gemeinschaft. Das ist bei mir nicht so. Ich bin vielmehr in diesen Zustand ‚hineingewachsen‘.

    Doch relativiert sich dieser Eindruck erheblich, wenn man näher hinschaut. Ich mag die Kabbala, denn dadurch wird vieles erklärt. Der wesentliche Bestandteil beider Worte ist „ein“. Damit wird eine Einheit, ein Ganzes ausgedrückt. Wer all-ein ist, der hat die Einheit in sich, und wer ein-sam ist, dem ist das Eins-Sein ganz zu seinem Wesen geworden. Kann da noch etwas fehlen? Da es außerhalb des Ganzen Nichts gibt, ist das gar nicht möglich. Das Alleinsein und die Einsamkeit sind also Zustände der absoluten Erfüllung. Die Eins steht übrigens auch für Gott.

    Liebe Grüße
    Gisela

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