Sonntag, 201025

Wieder Winterzeit, inklusive Rückgabe der im Frühjahr gestohlenen Stunde. Wie wäre es eigentlich mit Zinsen, verehrte graue Herren? Sei`s drum, ehrliche Kaufleute seid ihr eh nicht. Mal davon abgesehen, dass diese eh schon nicht ganz so zahlreich sind, maßt ihr euch den Handel nur an. Mal sehen, ob sich eure Erschaffer doch noch einigen, diesen Unsinn zu beseitigen.

Sonst so? Wir haben Freunde besucht, gestern Abend. Das soll man sein lassen, lassen wir aber nicht. Die guten gemeinsamen Stunden sind Labsal für die Seele, was wiederum das Immunsystem kräftigt. Das gilt im weitesten Sinne auch für den Umgang mit meinen greisen Eltern, bzw. deren Seelen. Ok, auch für die Meinige, gibt es mir doch das gute Gefühl, alles mir mögliche zu tun. Selbstlosigkeit geht, wenn überhaupt, dann nur im Affekt. Plane ich einen Besuch, bin ich schon darüber hinaus, irgendwie. Sei`s drum. Meine Seele ist schon etwas älter und alles andere als unbefleckt. Aber auf einem guten Weg, glaube ich. Sollte reichen, weil vom strengen Richten wird sie auch nicht Reiner. Nomen est Omen wäre nett, erscheint mir allerdings illusorisch. Besser, wir sind gute Freunde, meine Seele und ich.

Und – weil`s irgendwie passt:

*

14 Gedanken zu “Sonntag, 201025

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