Sonntag, 200927

Herbst-Melancholie. Allein mit zwei opportunistischen Fellnasen, die Heizung läuft bereits wieder. Aber – ein werkfreier Tag, an dem ich mir mangels Gesellschaft die Zeit frei einteilen darf. Die scheinbar endlosen inneren Dialoge werden allmählich leiser. Allein gelassen bekommt eine neue Bedeutung. Allein und gelassen – das klingt schon gleich anders. So spielt der Verstand mit den Worten und in den Spielpausen rutscht ihr Sinn weiter hinunter, versucht die Seele zu erreichen. Wenn diese schon ständig dem Verstand ihre Impulse gibt, dann sollte es auch anders herum gehen. Wechselwirkungen, die in beiden Richtungen funktionieren.

Sonst so? Ein Besuch bei einem lieben Freund, verbunden mit einem ausgedehnten Spaziergang im Muttental bei Witten, die Wiege des Bergbaus, hat mich viele Bilder mitnehmen lassen. Kohle, Feuer und Stahl, die mir beruflich vorgelagerten Elemente und Gewerke, haben für mich immer noch etwas faszinierendes, archaisches, auch wenn das alles mittlerweile im Ruhrgebiet Geschichte ist. Die Bilder sprechen für sich…

Bisken Gänsehautmusik zum Ende …

~

9 Gedanken zu “Sonntag, 200927

  1. Raben-Zeit, aber ich liebe sie!

    Die guten Bilder sprechen Geschichte; das Video ebenfalls. Da möchte ich Seil springen und in die gemalten Kästchen hüpfen… wieder Kind sein und neu anfangen. Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann so sein wird – so Gott will.

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Herzliche Grüße von Gisela

    Gefällt 2 Personen

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