7 Gedanken zu “Zum ersten Advent

  1. Advent ist auch für mich- ohne Kirche – eine Zeit der Besinnung. Weihnachtsmärkte meide ich ebenfalls aufgrund der Masse an Menschen, die mein Bedürfnis nach innerem Frieden nicht fördern. Statt betrachten steht haben wollen im Vordergrund, Freundes- und Kollegenkreise dröhnen dank Glühwein laut, sondern dumme Witze und Abfälliges über andere ab. Nie bin ich weniger gewillt, derbe Sprüche, Geschubse und Verbrühungen mit dem heißen Gesöff, das ich manchmal auch gerne mag, zu ertragen. Ich möchte in mir sein in dieser Zeit und nicht außer mir. Ein fast leerer Weinachtsmarkt – das wäre es. Für mich, aber nicht für die Händler, die zum Teil saftige Standgebühren abdrücken müssen. Ich akzeptiere diesen Interessenkonflikt und bleibe abseits des Trubels. Gehe lieber übers Feld und schaue auf die Lichter des kleinen Dorfes, dessen Stille nur ab und zu durch einen Schuss der Jäger durchbrochen wird. In mir ist Ruhe in diesen Momenten.
    Eines Jahres wird es mir möglich sein, den Weihnachtsmarkt auf der Fraueninsel zu besuchen. Dann werden wir dort übernachten und ihn erst genießen, wenn die meisten Besucher schon auf dem Festland sind. Und wenn es niemals klappen wird, dann war auch die Vorstellung sehr schön.

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