Jeden Tag drei Fragen, Tag 18

  • Was ist dir immer schon leicht gefallen ? (Wie können andere davon profitieren?)

Immer schon konnte ich eigentlich relativ gut rechnen, alles, was mit analytischem Denken zu tun hat. Viel gelesen habe ich auch immer schon, dazu kam in den letzten Jahren auch das schreiben. Der zweite Teil der Frage ist schwieriger zu beantworten. Wenn ich andere an diesen meinen Segnungen teilhaben lassen möchte, ist der damit verbundene Ton oftmals, zumindest aus der Sicht des jeweiligen Gegenübers, nicht angemessen, Stichwort „Oberlehrer“. Es fällt mir dem Vernehmen nach manchmal schwer, Wissen zu vermitteln, ohne arrogant zu wirken. Auch Geduld ist in dem Zusammenhang nicht meine Stärke. Lernfelder …

  • Welcher Gedanke geht dir nicht aus dem Kopf ?

Dass das Leben nicht nur breit, sondern auch endlos tief sein kann, unabhängig von der Länge. Dass es keine Grenzen gibt, was menschliche Neigungen angeht, weder „nach oben“ noch „nach unten“. Zwei Gedanken, die schon zusammen gehören …

  • Welchen Ausdruck in deinem Wortschatz könntest Du dir abgewöhnen ?

Ooch, da gäbe es mehrere 🙂 Als ehemaliges Plattenbaukind mit zumindest fragwürdigen soziologischen Hintergrund verfüge ich in manchen aufgeregten Momenten über durchaus kräftige, aber wenig gesellschaftsfähige Ausdrücke. Anders formuliert kann ich in emotional aufgeladenen Augenblicken fluchen wie ein Bierkutscher, auch nach all den Jahren …

7 Gedanken zu “Jeden Tag drei Fragen, Tag 18

  1. 1. Ich kann gut organisieren (MICH organisieren lassen) 😉
    2. Nicht einer, viele immer mal wieder, dann wieder nicht.
    3. „… wenn du verstehst, was ich meine… “ – geht nicht weg …

    Dieses Bierkutscher-Fluchen, gibt’s da ne Kostprobe?

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  2. Dort wo ich von deinen Fähigkeiten profitiere, seihen es deine Bilder oder deine Beitrage wirkst du gar nicht oberlehrerhaft. Ich empfinde dich eher als bescheiden.

    Das mit dem Wortschatz: schwieriges Unterfangen, gerade dann, wenn das Bierfass vom Karren rollt, sind wir so gar nicht Aufmerksam und es rutscht raus worauf wir seit Jahrzehnten programiert sind. Es hat mich viel Zeit und Aufmerksamkeit gekostet aus dem in Wut vor mich hin geschimpften „A’loch“ ein „doove Nuss“ zu machen.

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