Jeden Tag drei Fragen, Tag 16

  • Wozu würdest du gerne nein sagen ?

Würde ich nicht, sage ich. Ein Themen-Schwerpunkt sind die zahllosen Versuche, mich für Gegebenheiten und Umstände verantwortlich zu machen, für die ich definitiv nicht verantwortlich bin. Oder wenn Regelwerke gepredigt werden und die Prediger sich selbst einen Scheiß drum scheren. Oder, auch beliebt, wenn wer meint, die eigene Schlechtigkeit auf mich projizieren zu müssen …

  • Wie gut ist dein Versteck ?

Es gibt nicht wirklich eines, für mich, da ich habe lernen müssen dürfen, mich zu stellen. mir selbst und dem Rest der Welt. Sicher gibt es da solche temporären Zustände, in denen ich mich in meiner Verletzlichkeit zurück nehme und in mich gehe. Das, was die Außenwelt dann von mir sieht, ist durchaus ebenso ein echter Teil von mir. Versteck ? Eher nicht. Entweder gibt es im Anschluss etwas einzugestehen oder es wurde schlicht Energie für einen neuen Anlauf gesammelt 😉

  • Wann hast Du zuletzt darüber nach gedacht, dass Gott dich bedingungslos liebt ?

Da gibt es viel kleine und größere Begebenheiten. Zu den kleineren zähle ich glimpflich abgelaufene Missgeschicke oder die kleinen Augenblicke der Dankbarkeit, wenn ich nicht in alte Verhaltensmuster zurück gefallen bin. Zu den größeren zählen die vielen glücklichen Wendungen, die mein Leben bis dahin genommen hat.

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9 Gedanken zu “Jeden Tag drei Fragen, Tag 16

  1. Versteck ? Ich stehe zu Dem was ich mache, von daher brauche ich kein Versteck. — Das Gott dich liebt?? Schon wieder dieser auf eine Person reduzierte Gott der Amtskirche. Auch ein Grund weshalb ich mir diese sogenannten „Gottesdienste“ erspare; sie wissen es besser.

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  2. Jeder Mensch hat psychoanalytisch gesehen Abwehrmechanismen, bewusst oder unbewusst. Sonst würde in seinen Trieben, Werten, Motiven und Wünschen Chaos herrschen. Man lässt das eine raus und das andere versteckt man. Ist nicht die Aussage, man habe kein Versteck, das beste Versteck? Ein Versteck reicht wahrscheinlich gar nicht, es sind unterschiedliche Verstecke, je nachdem, um was es sich handelt.

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  3. Ahnst du wie schwer es mir fällt deine Antworten erst zu lesen wenn ich meine geschrieben habe?

    Das „ich habe lernen müssen (durchgestrichen) dürfen“ – Ja, auch was schwer fällt ist ein Geschenk, ich brauchte viel Zeit es zu verstehen, dann anzunehmen und jetzt ohne „müssen“ leben zu dürfen und können.

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