Vom rechten Ton und so

Es muss mir schon eine Herzenssache sein, wenn ich heute in mancher Gesellschaft rede. Oder ich habe einen temporären Grad an Wurschtigkeit erreicht, dass ich ihnen Futter gebe, ihre Vorurteile massivst bestätige. Dann spreche ich mit Bedacht Wuppertaler Mundart und drücke mich gezielt gewöhnlich aus, gerade so, dass ich mich anschließend noch selbst leiden mag. Ein sehr schmaler Grat übrigens 🙂 Aber – Wenn schon, denn schon. Meist allerdings schweige ich, wenn ich nicht gerade etwas essenzielles zu sagen habe und lasse die anderen plaudern, was durchaus lehrreich sein kann.

Mein Lieblings-Eckensteher ❤

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6 Gedanken zu “Vom rechten Ton und so

    1. Es ist nicht zu überhören, woher ich komme 🙂

      Ich verstehe mich auszudrücken, aber ich kann der Sprache auch freien Lauf lassen. Leider ist unser Dialekt hier im Tal der Wupper nicht so Salon-fähig wie der anderer Städte. Das klingt immer noch nach Arbeiterquartier und es riecht nach Klo und Kappes 😉

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      1. …Arbeiterquartier find ich okay, keiner hat so deftig berlinert wie die Kohlenträger aus dem Prenzlauerberg und wenn man dann nach Feierabend noch in so eine Kneipe ging…das war authentisch…ich bedaure, das es ausgestorben ist…man muss ja mit den Leuten nicht zusammen leben, doch ihre Direktheit und Offenheit fand ich immer sehr gesund…

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