Wie gehe ich mit meinen AGGRESSIONEN um ?

Ei, da gibt es viele Möglichkeiten. Manch einer verausgabt sich beim Sport, andere suchen sich einen Therapieplatz und wieder andere machen zielorientiert damit Karriere, weil, wer zu nett ist, der bringt es bekannter Weise zu nicht viel, aus dem wird noch nicht einmal sonst was. Die übelste Variante ist, den Dingen freien Lauf zu lassen, verbal die Luft zu verschmutzen oder gar seinen Mitmenschen zu nahe zu kommen.

Da lob`ich mir so manche Anregung, gerade über die Musik. Wie gut geht zum Beispiel die Hausarbeit von der Hand, mit Punk-Rock im Ohr? Oder – wie friedlich kann ich nach dem Genuss von Rammstein bei zeitgleichen Gedanken an Arbeitgeber und/oder Kollegen werden? Die Beispiele sind mannigfaltig – gut zum Ausdruck bringt mir das Funny von Dannen (Songtext hier). Danke für den Tipp, Agnes !

Hört selbst … 😉

*

10 Gedanken zu “Wie gehe ich mit meinen AGGRESSIONEN um ?

  1. Wenn ich mich nur geärgert hab und nix weiter dranhängt, arbeite ich mich im Garten ab oder hacke Holz. Wobei mich wenig so richtig ärgern kann.
    Hängt der Zorn jedoch zusammen mit einem Problem, das gelöst werden muss, weil mir jemand übel mitspielt, laufe ich – wie schon mal beschrieben – im Kreis, lasse meiner dunklen Phantasie freien Lauf. Dabei wandelt sich die Aggression langsam in Energie um, die mir hilft zu ordnen und zu bewältigen.

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  2. Ich finde nicht, dass man Aggressionen unbedingt beseitigen muss
    Aggression hat ihren Sinn und Zweck
    Warum nicht da ablassen wo sie hingehört?
    Ist jemand fies zu mir , kann ich ihm das ganz berechtigt um die Ohren hauen
    Aggression ist not-wendig um sich zu erheben , nicht alles mit sich machen zu lassen
    Raus aus der Opfer-Rolle
    Und Rammstein macht mich gar nicht aggressiv
    Ich hör die beim arbeiten wenn ich müde bin, gibt mir Energie
    Und die Texte sind absolut Poesie
    Poesie gegen das Sklavetum, das viele Gesichter hat

    Moin 😊

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  3. Ich stehe ohne Antwort vor deiner Frage. War ich Opfer zu vieler Agressionen um Agressivität als Weg für irgendetwas ansehen zu können? Keine Ahnung, mir will nicht einfallen wann ich das letzte mal Agressivität in mir gefühlt hätte.
    Wut, wut kenne ich und dann mache ich mir Luft, ich, mir, für mich, nicht dem anderen gegenüber. Es beginnt mit A und endet auf Loch, in variablen Lautstärken, dem Anlass angespaast – gerade über mich selber lache – naja, das was ich dann wohl dafür halte. Wut ist sehr kurz bei mir, sie flammt auf und erlischt – jeder tut ja sein Bestes (auch als A… Loch 😉 )
    Wut tut mir nicht gut, also schaue ich sehr schnell genauer drauf und zerlege sie in ihre Einzelteile, meist hat sie ja mit EntTäuschung zu tun…

    Danke für den Link zum Text – den suche ich mir meist wenn du Musik hier einstellst. Punk Rock und Co kann ich nur noch schlecht hören. Es ist als sei mir irgendwann physisch spürbar geworden das ich fast ausschliesslich aus Wasser bestehe und Musik als Vibrationen spüre. Seitdem höre ich fast nur noch Herzschlag kompatible Musik.

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    1. JA – gute Gelegenheit. Gerade hat diese elend beschissene Plattform hier meinen langen und ausführlichen Kommentar gefressen und mich hinaus geworfen. ARSCHLÖCHER !

      So fange ich also noch einmal an *tief Luft holend* … Gerade stellte ich mir dich vor, wie Du wen auch immer, der gerade zwar sein Bestes, aber vom Auge des Betrachters doch eher wenig gab, mit jener Körperöffnung titulierst 🙂 Danke für das Grinsen in meinem Gesicht 🙂

      Wut – ich muss sie nicht pflegen und füttern. Beides kenne ich, in meinem Kopf sind unglaubliche Schlachten geschlagen worden, Grausamkeiten und Heldentaten inklusive. Nur dort, bei dem Schreiber, der ziemlich ALLES übertreiben kann, wenn er sich selbst freien Lauf lässt. Bis ich mich selbst wieder zur Ordnung rufe, bewusst STOPP sage und das dann auch fühle, lebe.

      Sinkt die Wut unbeachtet herab, bildet sich ein Sediment aus klebrigen, gefährlichen Groll, der das Potential hat, Tumore wachsen zu lassen – soweit muss es nicht kommen.

      70 BPM gelten als die Grenze, darunter wirkt Musik beruhigend, darüber anregend, ja. Für mich kanalisiert schnelle, harte Musik einiges, macht bewusst und hilft, loszulassen.

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