Wie tankst Du Kraft?

So lautete die Frage eines lieben Menschen, nebenan beim blauen Buch. Die Antwort fällt mir immer dann schwer, wenn ich gerade müde, platt, mit den Nerven herunter bin oder mich schlicht sehr leer und dunkel fühle (der schwarze Vogel lässt grüßen). Zustände, die Gott sei Dank nur temporär sind und nicht dazu neigen, sich zu manifestieren. Eigentlich ist es schon einiges, mit dem ich weder zu Kräften finde. Hier also mal der Versuch, dieses in loser Folge zusammen zu schreiben.

Gutes Essen, gerne selbst gemacht, ist immer hilfreich.
Licht, Luft, und Bewegung wirken Wunder.
Musik, mal still, mal wuchtig, immer intensiv.
Bücher – regen den Geist an, oder, je nach Genre, ab.

Aber auch die so genannten Kleinigkeiten bauen ungemein auf. Meine allmorgendlichen Übungen für Leib und Seele. Der Geruch und Geschmack von frisch gebrühten Sencha-Grüntee. Sinnlichkeit auf allen Ebenen, so auch der Duft von ätherischen Ölen, gerne Jasmin mit Ylan-Ylan.  Berührung  – sei es in der direkten Begegnung oder visuell hier beim lesen und schreiben. Das Gefühl von Dankbarkeit, berührbar zu sein, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, unberührbar zu sein.

Alles zusammen schon eine ganze Menge, wie ich finde. Alles zu seiner Zeit und gemeinsam hilft es, den schwarzen Vogel zu besänftigen. Schimpfen hilft nicht, und fort will er auch nicht. Soll er also bleiben, wo er ist, auch, wenn wir keine Freunde werden, können wir doch miteinander auskommen.

*

9 Gedanken zu “Wie tankst Du Kraft?

  1. Ich frage mich gerade, ob man unbewusst seine persönlichen Kraftquellen aufsucht … ob Körper und Seele das Gleichgewicht suchen und der Verstand dabei unterstützend wirkt. Kraftquellen lassen das Herz höher schlagen und helfen vielleicht deshalb, Tiefpunkte zu überwinden

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  2. Lieber Reiner…

    Was ist denn das „Blaue Buch“? Dein Lieblingscafé um die Ecke?

    Ich kenn den schwarzen Vogel auch (wie Du weißt), aber ich nenne ihn die dunkle Wolke. Ist ja auch egal, wie er heißt. Mir hilft die Musik, Wolken zu vertreiben. Hören, oder selber singen. Und, ja, manchmal muss ich mit der Wolke leben. Geht auch, irgendwie.

    Herzliche Grüße an die „Liebste“. Mag sie gar nicht mehr bloggen?

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